Illustration der Skyline von St. Louis mit dem Gateway Arch, dem alten Gerichtsgebäude, dem Stadion, dem Brunnen und dem Flussschiff auf beigem Hintergrund.

Know Before You Go: St. Louis

Die Großstadt St. Louis entstand dort, wo Mississippi und Missouri River aufeinandertreffen, und wurde dadurch früh zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der USA. Bis heute prägen Industriegeschichte, Blues, Baseball und rote Backsteinviertel das Stadtbild – ebenso wie der Gateway Arch, ein stählernes Monument, das direkt am Flussufer über Downtown aufragt. Um sich in St. Louis besser zurechtzufinden und den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst

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Illustration eines Flughafenkontrollturms mit einem startenden Flugzeug und öffentlichen Verkehrsmitteln davor.

Vom Flughafen in die Stadt

Der St. Louis Lambert International Airport (STL) liegt rund 25 Kilometer nordwestlich von Downtown entfernt und ist direkt an das MetroLink-System angeschlossen. Die Red Line verbindet den Flughafen ohne Umstieg mit zentralen Stationen wie 8th & Pine oder dem Convention Center. Die Fahrt dauert etwa 30 bis 35 Minuten; ein Ticket vom Flughafen kostet rund 4 US-Dollar. Alternativ stehen Taxis sowie Ride-Hailing-Dienste wie Uber und Lyft bereit. Die Fahrt ins Zentrum dauert je nach Verkehr meist 20 bis 30 Minuten und kostet etwa 35 bis 45 US-Dollar.

Illustration einer Stadtszene mit vielfältigen öffentlichen Verkehrsmitteln und Menschen, die in städtischer Umgebung zu Fuß gehen, Rad und Roller fahren.

Fortbewegung vor Ort

St. Louis und seine Metropolregion sind deutlich weitläufiger, als es die kompakte Skyline zunächst vermuten lässt. Viele Orte liegen über größere Distanzen verteilt, entsprechend wird der Alltag stark vom Auto geprägt. Für zentrale Bereiche wie Downtown, Central West End oder Forest Park funktioniert das MetroLink-System jedoch zuverlässig; ergänzt wird es durch Buslinien im gesamten Stadtgebiet. Ein reguläres Zwei-Stunden-Ticket kostet rund 3 US-Dollar.

Für direkte Wege spielen Uber und Lyft im Alltag eine zentrale Rolle und sind vielerorts praktischer als klassische Taxis. Einzelne Orte lassen sich gut zu Fuß erkunden – zum Beispiel der Gateway Arch National Park, das historische Viertel Soulard oder der Forest Park.

Trinkgeld

In St. Louis ist, wie in den gesamten USA, Trinkgeld (Tip) ein integraler Bestandteil der Servicekultur. In Restaurants sind etwa 20 Prozent des Rechnungsbetrags üblich, unabhängig von der Restaurantkategorie. In Bars werden meist 1 bis 2 US-Dollar pro Getränk gegeben. Auch für Taxifahrten wird ein Aufschlag von rund 20 Prozent erwartet. Im Hotel zahlt man je nach Service bis zu 5 US-Dollar. Trinkgeld wird in der Regel direkt auf der Rechnung angegeben oder bar übergeben.

Illustration einer Person, die ein Gerät mit einer Steckdose vom Typ B mit 120 V vor einem beigen Hintergrund auflädt.

Steckdosen und Spannung

In den USA werden Steckdosen der Typen A und B verwendet. Obwohl die Spannung mit 120 Volt deutlich unter dem europäischen Standard von 230 Volt liegt, ist das für die meisten modernen elektronischen Geräte wie Smartphones, Laptops oder Kameras in der Regel unproblematisch. Ihre Netzteile können automatisch zwischen verschiedenen Spannungen umschalten. Benötigt wird dennoch aufgrund der anderen Steckerform ein Adapter mit zwei flachen, parallelen Kontakten, teils ergänzt durch einen Erdungsstift.

Illustration eines Sportstadions mit jubelnden Fans, die vor einer Stadtskyline und einem Bogen Fahnen schwenken.

Don’t

Über die St. Louis Cardinals macht man hier besser keine Witze. Das Baseballteam gehört fest zur Identität der Stadt und wird weit über Missouri hinaus verehrt. Nicht umsonst sprechen Fans bis heute von der „Cardinal Nation“. Selbst Menschen, die den Baseball-Sport sonst kaum verfolgen, haben meist eine klare Meinung zu den Cardinals.

Illustration eines Eismanns im Vintage-Look, der eine Waffel neben einem Wagen mit gelbem Sonnenschutz hält.

Fun Fact

St. Louis gilt als einer der Orte, der der Eiswaffel zu ihrem Durchbruch verhalf. Auf der Weltausstellung von 1904 sollen einem Eisverkäufer die Papierbecher ausgegangen sein. Ein benachbarter Waffelbäcker rollte daraufhin kurzerhand seine warmen Waffeln zu kleinen Kegeln zusammen, um das Eis darin zu servieren. Ob er der Erste war, der auf die Idee kam? Darüber streiten sich die Historiker:innen …

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