Team Stories: Bild einer Meeresbucht auf Mallorca mit mehreren Booten.

A Perfect Day: Mallorca an einem Tag

Ruhige Bergdörfer, historische Gärten und authentische Markthallen: Purser Alexandra Mikamo verrät ihre Lieblingsorte für einen perfekten Tag in Mallorca

 

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4 Min. Lesezeit
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9 Uhr: Auf dem Mercat de l’Olivar frühstücken

Ich liebe den Mercat de l’Olivar im historischen Zentrum von Palma. Ab 7 Uhr morgens kann man sich dort mit Proviant für den Tag eindecken. Ob Obst und Gemüse, Käse, Meeresfrüchte oder Gebäck – die Auswahl an Essensständen ist riesig. Sehr zu empfehlen: die frisch gebackenen Ensaimadas. Die mit Puderzucker bestäubten Hefeschnecken sind eine typisch mallorquinische Spezialität.  

10 Uhr: Die Kathedrale von Palma bestaunen

Von der Markthalle lohnt sich ein Abstecher in die Kathedrale von Palma, die auch „Kathedrale des Lichts“ genannt wird. Warum, wird einem sofort klar, wenn das Morgenlicht durch die 61 Buntglasfenster des gotischen Prachtbaus scheint und den Innenraum in bunte Lichtstrahlen taucht. Dieser Anblick fasziniert mich jedes Mal aufs Neue – auch wenn ich bestimmt schon über 30-mal auf Mallorca war.  

Bild einer Pergola in den Gärten Jardines de Alfabia.
Lädt zum Lustwandeln ein: eine alte Pergola in den Jardines de Alfabia (© Imago; Header-Bild © Getty Images)

10:30 Uhr: Café con leche in Bunyola

In nur 30 Autominuten gelangt man von Palma in eine völlig andere Welt. Im Dorf Bunyola am Fuße der Serra de Tramuntana ist nichts mehr von der Geschäftigkeit der Inselhauptstadt zu spüren. Dort sitze ich gern auf dem kleinen Dorfplatz und trinke einen Café con leche und genieße die Stille. Meist sind an den Nebentischen nur ein paar Radfahrer, die hier Rast machen. 

12 Uhr: Abkühlen in den Jardines de Alfabia

Etwas außerhalb von Bunyola liegen die Jardines de Alfabia – historische Gärten, die einst von den Mauren angelegt wurden. Umgeben von tropischen Pflanzen und riesigen Palmen hört man hier überall Springbrunnen plätschern und die Luft ist kühl und feucht – gerade an heißen Tagen überaus angenehm.

Wenn die Jardines de Alfabia von November bis Mitte Februar schließen, sind die Gärten des Landhauses Raixa eine winterliche Alternative. Ein großer Teich, eine Allee aus Mittelmeer-Zypressen und eine eindrucksvolle Freitreppe, gesäumt von Statuen, laden zu ruhigen Spaziergängen ein.

Bild der Holzstraßenbahn Tranvia de Sóller vor einer Meeresbucht.
Zeitreise: Von Sóller nach Port de Sóller gelangt man mit einer Holzbahn aus dem Jahr 1913 (© Alamy Stock Foto)

13 Uhr: Orangen genießen in Sóller   

Weiter geht’s ins Tal der Orangen nach Sóller. Gleich nach der Ankunft gönne ich mir hier ein Glas frisch gepressten Organgensaft auf der Plaça de la Constitució im Schatten der Pfarrkirche Sant Bartomeu. Anschließend bummele ich durch die vielen kleinen Geschäfte des Orts, die Spezialitäten wie Orangeneis oder -likör verkaufen.  

14 Uhr: Lunch und Baden in Port de Sóller

Mit der Tranvia de Sóller, einer alten Holzstraßenbahn aus dem Jahr 1913, fahre ich durch Orangenhaine in wenigen Minuten nach Port de Sóller. Dort esse ich in einem der Restaurants an der Hafenpromenade zu Mittag, gehe in der kleinen Bucht des Ortes baden und fahre wieder zurück nach Sóller.  

17 Uhr: Bergdorf Valldemossa

Mit dem Auto geht’s weiter entlang der Küstenstraße in das idyllische Bergdorf Valldemossa. Eine Strecke mit vielen Kurven, aber dafür mit einem genialen Blick aufs Meer. Der Komponist Frédéric Chopin hat in Valldemossa den Winter 1838/39 mit der französischen Autorin George Sand verbracht, die ihre Erinnerungen in dem Roman „Ein Winter auf Mallorca“ festgehalten hat. Ein Buch, das man in dem Ort in 400 Meter Höhe in fast jedem Geschäft findet, wenn man sich dort durch die kleinen Gassen treiben lässt.  

Bild eines Orangenbaums.
Nicht nur pur ein Genuss: In Sóller werden Produkte wie Likör und Eis aus den Orangen des Sóllertals angeboten (© Getty Images)
Bild des Bergdorfes Valldemossa.
Im Bergdorf Valldemossa schlendern Besucher:innen durch enge Gassen mit Häusern aus dem 16. Jahrhundert (© Getty Images)
Bild der Hafenpromenade von Port d’Andratx mit bunten Häusern, Palmen und Booten im Meer.
Perfekt für Aperitif und Abendessen: das Örtchen Port d’Andratx (© Shutterstock)

18:30 Uhr: Aperitif in der Bar Central  

In Port d’Andratx leeren die Fischerboote jeden Tag ab 18 Uhr ihre Fischernetze und verkaufen ihren Fang anschließend in der angrenzenden Markthalle. Frischeren Fisch bekommt man fast nirgendwo auf Mallorca. Ein schöner Ort für einen Aperitif ist die Bar Central.  

21 Uhr: Fangfrischer Fisch zum Abendessen

Zum Abendessen in Port d’Andratx zieht es mich ins Restaurant La Gourmeda mit seinem wunderschönen Garten oder in die Marisquería Galicia, um fangfrischen Fisch in Salzkruste zu essen.

Alexandra Mikamo

Wo man in Singapur gut essen kann, weiß Purser Alexandra Mikamo ganz genau.
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