Thema des Monats - Städte

 

Lufthansa Highlights Reisebericht Seattle

 

Seattle - Wir können auch anderes

Shopping-Malls, Fast-Food-Filialen, Vorortsiedlungen? Nein danke! Seattle will nicht so sein wie der Rest der USA. Die Heimatstadt von Amazon und Microsoft, Grunge und amerikanischer Café-Kultur hat sich ihren hemdsärmligen Charme bewahrt.

Nein, er ist nicht wirklich überrascht. Er hat das eigentlich erwartet. Ist fast immer so. Liegt an den Geschmacksnerven, wie beim Wein, beim Käse oder bei der Schokolade. „Man muss das trainieren“, sagt Chris Sharp zu seinen Gästen, die alle etwas hilflos dreinschauen. Gerade eben haben sie eine neue Sorte getestet, eine aus dem Hochland Kenias, haben geschnuppert und einen Löffel voll in den Mund genommen, haben geschlürft und gegluckst und sogar ein bisschen gegurgelt, aber, ganz ehrlich: Es schmeckt immer noch nach… Kaffee!

Nicht nach Ruanda Premium, nicht nach Ethiopia III. Und ob sie jetzt eben noch einmal die Sorte vom Anfang getestet haben oder eine völlig neue, kann niemand von ihnen sagen. Was Sharp nicht wirklich wundert: Die Touristen kommen aus einer kleinen Stadt im Mittleren Westen, und er ahnt, dass die Auswahl an Kaffeesorten dort nicht gerade überwältigend ist.

„Achtet einfach die nächsten Tage mal drauf“, tröstet Sharp, „trinkt bewusst und schmeckt, bevor ihr schluckt! Ich garantiere euch: Nach einer Woche könnt ihr mindestens sieben Sorten unterscheiden.“ Wo sind wir? Bei einer öffentlichen Kaffeeverkostung im Tasting Room von Victrola, der kleinen Privatrösterei von Chris Sharp, einem Café-Besitzer, einem Koffeinliebhaber, einem „unabhängigen Kaffeeröster“, wie es auf seiner Visitenkarte heißt. Und die Stadt ist Seattle, na klar.

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Skyline, Wassersport und Alki Beach

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Skyline/Mount Rainier:
„The mountain is out!“ sagen die Menschen in Seattle, wenn der majestätische Mount Rainier klar am Horizont zu sehen ist. Rund 90 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt erhebt er sich fast 4400 Meter in den Himmel. Obwohl zuletzt im 19. Jahrhundert ausgebrochen ist, gilt der Berg als aktiver Vulkan – und als Eldorado für Wanderer und Wintersportler.

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Wassersport:
Wasser fällt nicht nur vom Himmel – sondern beherrscht auch an sonnigen Tagen die Szenerie. Über den Puget-Sund ist Seattle mit dem nahen Pazifik verbunden, außerdem liegen mehrere Seen und Kanäle innerhalb der Stadt. Insgesamt machen Wasserflächen mehr als 40 Prozent des Stadtgebiets aus: Seglern, Kanu- oder Kayakfahrern bieten sich beste Möglichkeiten.

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Alki Beach:
Alki Beach hat eigentlich alles, was man von einem großartigen Stadtstrand erwarten kann: Einen breiten Sandstreifen, auf dem es im Sommer ziemlich voll wird. Dahinter eine Promenade, die sich hervorragend zum Flanieren oder Skaten eignet. Restaurants, die frittierten Fisch auf den Tisch bringen. Nur Schwimmer werden hier enttäuscht – oder müssen im kalten Wasser des Puget-Sund zumindest die Zähne ganz fest zusammenbeißen.

 
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Victrola Coffee, Seattle Art Museum und Pike Place Market

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Victrola Coffee:
Willkommen in der Koffeinkapitale: Mit der hier gegründeten Kette Starbucks eroberte eine neue Kaffeekultur die Welt. Dort, wo alles anfing, kauft man allerdings nicht beim Global Player – sondern lieber im kleinen Lokal an der Ecke. Beliebt bei Autoren, Bloggern und anderen Notebook-Arbeitern ist unter anderem das Café Victrola.

Info:
Victrola Coffee: 310 E. Pike Street, Tel.: +1-206 462 6259. Öffnungszeiten: Mo-Fr 6.30-20 Uhr, Sa, So 7.30-20 Uhr. www.victrolacoffee.com

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Seattle Art Museum (SAM) Downtown:
Draußen steht – wie vor dem Messeturm in Frankfurt – ein Hammering Man des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky. Drinnen werden meist zeitgenössische Wechselausstellungen gezeigt, außerdem gibt es im Seattle Art Museum zahlreiche Artefakte indianischer Kunst zu sehen. Auch ein drei Hektar großer, direkt am Wasser gelegener Skulpturenpark gehört zum Museum – und ist sogar kostenlos zugänglich.

Info:
SAM Downtown: 1300 First Avenue, Tel.: +1-206 625 8900. Öffnungszeiten: Mi-So 10-17 Uhr, Do, Fr 10-21 Uhr. Eintritt: 15 US$ (ermäßigt 9-12 US$). www.seattleartmuseum.org

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Pike Place Market:
Ein wunderbarer Platz zum Shoppen und Schauen: Nirgendwo sonst in den USA
schreien die Fischhändler ihre Angebote lauter, schon die Auswahl an frischem Fisch ist riesig. Auch Landwirte aus der Region verkaufen hier bereits seit 1907 ihre Produkte, mittlerweile haben sich außerdem Antiquitätenhändler und Comicfreaks mit ihren Läden im Marktgebäude niedergelassen.

Info:
Pike Place Market: 85 Pike Street, Tel.: +1-206 682 7453. Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-18, So 9-17 Uhr. www.pikeplacemarket.org

 

Fotos: Thinkstock (2), Mauritius Images (2), Corbis (2), LOOK-foto

 
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