Lassen Sie uns einen Unterschied machen – unterstützen wir gemeinsam den Klimaschutz. Buchen Sie Ihren Beitrag bei Ihrer nächsten Reise einfach mit.
Jetzt nachhaltiger fliegen
Buchen Sie Ihren Flug und machen Sie das Fliegen ein Stück nachhaltiger: Mit unseren Angeboten können Sie direkt während der Buchung einen Beitrag zur Einsparung von CO₂-Emissionen leisten und so zukünftige Flüge der Lufthansa Group nachhaltiger machen. Der Beitrag entspricht dem Einsatz von nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) im Umfang von 10% der geschätzten individuell flugbezogenen CO2-Emissionen sowie einem Beitrag zu hochwertigen Klimaschutzprojekten im Umfang der verbleibenden 90% dieser CO2-Emissionen. Neben CO₂ können weitere klimawirksame Emissionen auftreten.
Auch für bereits abgeschlossene Flüge können Sie nachträglich einen Beitrag leisten – einfach und jederzeit. Ihre Unterstützung fließt in eine Kombination aus dem Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) und der Unterstützung hochwertiger Klimaschutzprojekte, um zukünftige Flüge ein Stück nachhaltiger zu machen und zum Klimaschutz beizutragen.
Neben CO₂-Emissionen hat Fliegen weitere Auswirkungen auf das Klima.
Je nachdem, welches Reiseziel Sie haben, können Sie entweder innerhalb des Buchungsprozesses oder auch nach einer bereits abgeschlossenen Reise mit nur einem Klick durch die Auswahl eines Paketes zur zukünftigen Einsparung von CO₂-Emissionen einen Beitrag für nachhaltigeres Fliegen leisten. Alternativ haben Sie bereits bei der Tarifauswahl die Möglichkeit einen sogenannten "Green" Tarif zu wählen.
Ganz egal für welchen der Wege Sie sich entscheiden: Ihre Wahl macht einen Unterschied.
Lufthansa bietet Ihnen grundsätzlich zwei Möglichkeiten an, zur Einsparung von CO2-Emissionen zukünftiger Flüge beizutragen:
- Unterstützung von hochwertigen Klimaschutzprojekten im Umfang der geschätzten CO2 Emissionen Ihres Fluges.
- Unterstützung des Einsatzes von nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) für zukünftige Flüge im Umfang der geschätzten CO2 Emissionen Ihres Fluges.
Die Lufthansa Group sichert zu, dass das SAF innerhalb von sechs Monaten nach Abflug in den Flugbetrieb eingebracht wird.
Mehrere Möglichkeiten, ein Ziel: Fliegen nachhaltiger machen
Nachhaltige Flugkraftstoffe, sogenannte Sustainable Aviation Fuels (SAF), werden nicht aus fossilen Rohstoffen, sondern auf Basis erneuerbarer Energieträger, wie zum Beispiel gebrauchte Speiseöle oder aus Abfällen der Agrarwirtschaft hergestellt. SAF verursacht bei der Verbrennung zwar ähnliche CO₂-Emissionen wie herkömmliches Kerosin, seine Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus sind jedoch um mindestens 80 % geringer. Um zur CO2-Einsparung beizutragen, berechnen wir Ihren Treibstoffverbrauch auf Basis der geschätzten CO2-Emissionen und stellen sicher, dass genau diese Menge an SAF auf künftigen Flügen der Lufthansa Group zum Einsatz kommt.
Das in den Angeboten der Lufthansa Group an Kunden eingesetzte SAF wird zusätzlich zu der derzeitigen regulatorischen EU-SAF-Quote von 2 % erworben, deren Kosten bereits im Ticketpreis enthalten sind, und innerhalb von sechs Monaten nach dem jeweiligen Flug in den Flugbetrieb der Lufthansa Group integriert. Die zur Herstellung von SAF eingesetzten Rohstoffe stehen nicht im Konflikt mit Nahrungs- oder Futtermitteln und unterliegen strengen Nachhaltigkeitskriterien, die in der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien (RED II) und der RefuelEU-Verordnung für den Luftverkehr festgelegt sind und von unabhängigen Auditoren geprüft werden.
Derzeit macht SAF weniger als 1 % des weltweit verbrauchten Flugkraftstoffs aus und kostet etwa drei- bis fünfmal so viel wie fossiler Kraftstoff. Die Lufthansa Group engagiert sich in zahlreichen Projekten, damit nachhaltige Flugkraftstoffe möglichst schnell in größeren Mengen verfügbar werden.
Die Lufthansa Group fördert weltweit Klimaschutzprojekte in Zusammenarbeit mit den Anbietern myclimate, First Climate, Ceezer und senken. Hierzu gehören beispielsweise Projekte zur regenerativen Landwirtschaft (engl. “Carbon Farming“) in Deutschland, der Einsatz von Energiesparkochern für Menschen im globalen Süden oder die Umwandlung von Biomasse in ein holzkohleähnliches Produkt, die sogenannte Biokohle. Darüber hinaus unterstützt Lufthansa Group gemeinsam mit dem Projektentwickler Climeworks sowie Airbus und dem Projektentwickler 1PointFive den Ausbau neuer technologiebasierter Anlagen, mit denen CO₂ direkt aus der Umgebungsluft gefiltert und für Jahrhunderte in geologischen Speichern gebunden wird.
Alle Projekte sorgen dafür, dass CO2-Emissionen entweder vermieden oder über einen längeren Zeitraum aus der Atmosphäre gebunden werden. Da solche Projekte komplexe ökologische und soziale Wirkungszusammenhänge haben, kann der genaue Umfang ihrer CO₂-Einsparungen naturgemäß variieren. Durch die Auswahl von extern sorgfältig geprüften Projekten stellen wir sicher, dass Ihre Unterstützung einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leistet. Klimaschutzprojekte außerhalb Europas sind nach den höchsten internationalen Standards "Gold Standard" oder "Puro.Earth" zertifiziert. Die Wirkung und Qualität lokaler europäischer Klimaschutzprojekte werden durch Standards wie beispielsweise "Carbon Standards International (CSI)" oder ISO 14064 sichergestellt.
Die Klimaschutzprojekte stärken durch Ihren Beitrag nicht nur den Klimaschutz, sondern leisten zusätzlich auch einen Beitrag für mehr Biodiversität und verbesserte Lebensbedingungen für Menschen vor Ort.
CO₂-Emissionen und Klimawirkung
Ermittlung der flugbezogenen CO₂-Emissionen pro Passagier
Bei der Verbrennung von Kerosin in Triebwerken entsteht Kohlenstoffdioxid – besser bekannt als CO₂. Dieses Treibhausgas trägt zum Klimawandel bei. Lufthansa bietet Reisenden die Möglichkeit, zur Einsparung von CO2-Emissionen zukünftiger Flüge beizutragen und den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) sowie hochwertige Klimaschutzprojekte zu unterstützen.
Die hierfür veranschlagte CO₂-Menge pro Passagier setzt sich aus einer Vielzahl von Einflussgrößen zusammen. Um einen möglichst genauen Wert zu bestimmen, nutzt die Lufthansa Group ein datenbasiertes Modell, welches mit der Klimaschutzorganisation myclimate entwickelt wurde und das auf einen großen Datensatz von Flugdaten der Vergangenheit zugreift. Beispielsweise werden Einflussgrößen wie die ausgewählte Flugstrecke, der durchschnittliche Treibstoffverbrauch auf dieser Strecke, die Reiseklasse und die Auslastung berücksichtigt und ein entsprechender CO₂-Wert pro Passagier ermittelt.
Berücksichtigung von Nicht-CO₂-Effekten
Neben der Entstehung des Treibhausgases CO₂ bei der Verbrennung von Kerosin in Triebwerken entstehen unter anderem auch Wasserdampf, Stickoxide und feinste Rußpartikel. Diese Emissionen werden als Nicht-CO₂-Emissionen beschrieben.
Die Gesamtauswirkungen des Luftverkehrs auf die Erderwärmung sind nach aktuellem Stand der Wissenschaft nicht allein auf die Wirkung der CO₂-Emissionen beschränkt. Auch die Nicht-CO₂-Emissionen können sich auf das Klima auswirken. Maßgeblich hierfür sind vor allem langlebige Kondensstreifen, die auf sehr wenigen Flügen unter äußerst spezifischen klimatischen Rahmenbedingungen entstehen. Diese langlebigen Kondensstreifen können einen erwärmenden Effekt, aber auch einen kühlenden Effekt auf die Atmosphäre haben, je nachdem unter welchen Bedingungen sie entstehen.
Da der genaue Effekt auf die Klimawirkung noch nicht ausreichend erforscht ist, findet eine kalkulatorische Berücksichtigung von Nicht-CO₂-Effekten zusätzlich zu der Ermittlung der CO₂-Emissionen pro Fluggast seitens Lufthansa Group aktuell nicht statt.
Lufthansa Group engagiert sich aktiv in der Erforschung zum besseren Verständnis von Nicht-CO₂-Effekten auf das Klima und entwickelt anwendbare Verfahren, um ihre Entstehung zu vermeiden.
Fragen und Antworten zu SAF
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