Illustration eines Rettungshubschraubers und eines laufenden Notarztes auf dem Arm der Cristo Redentor Statue, von deren Fingerspitze grünes Blut tropft.

Essentials: Rio de Janeiro

Fünf Dinge über Rio de Janeiro, die Sie überraschen werden

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2 Min. Lesezeit
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Straflos in Rio: Warum Sprayen in der Metropole am Zuckerhut legal ist

Graffiti erlaubt! Ohne Straßenkunst wäre Rio nicht so bunt. Die Stadt würdigt die Künstler:innen, indem sie das Sprayen weitestgehend legalisierte: Auch öffentliche Gebäude sind freigegeben, solange diese nicht unter Denkmalschutz stehen. Eines der größten Werke ist übrigens das 3.000 Quadratmeter große Wandbild „Etnias“ in der Hafengegend. 

Zwei Illustrationen nebeneinander. Person sitzt auf dem Dach eines Hauses in einer dicht bebauten Stadt und sprüht aus einer Graffitidose ein grünes Herz in die Luft.  Altes Schiff segelt auf einem gewundenen Fluss.

Rio de Janeiros Name – eine folgenreiche Verwechslung

Rio de Janeiro heißt übersetzt „Januar-Fluss“. Der Name entstand, als portugiesische Seefahrer im Januar 1502 in einer Bucht anlandeten, die sie fälschlicherweise für eine Flussmündung hielten. Mit der Stadtgründung 1565 wurde die Bezeichnung Bestandteil ihres Namens. 

Warum Rio de Janeiro mal Bikini-Verbotszone war

Ein Kleidungsstück ist aus den Strandvierteln von Rio de Janeiro nicht wegzudenken: der Bikini. Doch 1961 ließ der damalige Präsident Jânio da Silva Quadros die Zweiteiler gesetzlich verbieten. Ob das der Grund war, warum er sich nur sieben Monate im Amt halten konnte? 

Zwei Illustrationen nebeneinander. Person steht mit drei Luftballons in der Hand am Strand mit Hochhäusern im Hintergrund. Rettungshubschrauber und laufender Notarzt auf dem Arm der Cristo Redentor Statue, von deren Fingerspitze grünes Blut tropft.

Ikonisches Standbild als unfreiwilliger Blitzableiter

Entgegen dem Sprichwort „Der Blitz schlägt nie zweimal an der gleichen Stelle ein“, wurde die berühmte Christusstatue Cristo Redentor hoch oben auf dem Corcovado-Berg schon mehrmals getroffen – 2014 verlor sie sogar eine Fingerspitze. Autsch! 

Fußballfiasko vor den proppenvollen Rängen des Maracanã

Die Liebe zum Fußball ist hier überwältigend: 1950 fanden sich im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro über 173.000 Menschen ein. Das sagen zumindest die offiziellen Zahlen. Inoffiziell sollen es deutlich mehr gewesen sein. Es war das Finale der Fußballweltmeisterschaft. Brasilien trat gegen Uruguay an – und verlor 2:1. Bis heute einer der tragischsten Momente in der Fußballgeschichte des Landes. 

Illustration des Maracanã-Stadions aus dem ein Fußball gegen den Zuckerhut-Felsen fliegt und abprallt.
(alle Illustrationen © Sylvia Neuner)

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