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Was bedeutet API?

Eine zunehmende Anzahl von Zielländern verpflichtet die anfliegenden Fluggesellschaften zur Übermittlung von Passagierdaten vor Landung des jeweiligen Fluges im Zielland. Derartige gesetzliche Regelungen umfassen in der Regel die Übermittlung von Daten zur Identität und zu den Reisedokumenten (Pass, Visum) der an Bord genommenen Fluggäste.

Diese Daten liegen der Fluggesellschaft in der Regel nicht vor, sie müssen deshalb kurz vor dem Abflug erfasst werden, was zunehmend mittels der sog. "maschinenlesbaren Zone" in den neueren Reisedokumenten erfolgt.

Die Erfassung dient ausschließlich der unmittelbaren Übermittlung an die Behörden des Ziellandes.

Eine Erweiterung der API-Pflicht auf Reisen in die Europäische Union ist für die kommenden Jahre vorgesehen.

 
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Ergänzung von API-Daten im Falle von Kanada

Die Gesetzgebung von Kanada verpflichtet anfliegende Fluggesellschaften darüber hinaus, die im Rahmen von API übermittelten Daten um solche zu ergänzen, die in bestimmten Feldern des Reservierungsdatensatzes (PNR) der betroffenen Fluggäste festgehalten waren. Zur Umsetzung dieser gesetzlich vorgeschriebenen Übermittlung wurde ein Abkommen zwischen Kanada und der Europäischen Union getroffen.

Die Vereinbarkeit der in diesem Abkommen vorgesehenen Datenübermittlung mit den europäischen Datenschutzregelungen wurde von den europäischen Aufsichtsbehörden für den Datenschutz bestätigt.

Die vereinbarten Inhalte des Reservierungsdatensatzes (soweit vorhanden) werden nunmehr seit Ende April 2006 als Ergänzung der API-Daten übermittelt.


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