Panoramablick auf Valletta mit der markanten Kuppel der Prokathedrale St. Paul am Meer

Eat See Do: Valletta

Auf den ersten Blick wirkt Valletta klein und kompakt, bietet Reisenden jedoch eine reiche Vielfalt. Mit ihren lebendigen Plätzen und historischen Festungsmauern, ihren traditionellen Cafés und modernen Dachterrassen zeigt sich die Hauptstadt von Malta charmant, entspannt und kosmopolitisch zugleich. Hier erfahren Sie, was Sie sich bei einem Besuch nicht entgehen lassen sollten

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4 Min. Lesezeit
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Eat – Pastizzi in der Altstadt 

Pastizzi sind das bekannteste Streetfood Maltas: kleine, knusprige Blätterteigküchlein, gefüllt mit Ricotta oder Erbsenpüree. In der Altstadt werden sie in kleinen Restaurants und Imbissen frisch gebacken und duften schon herrlich beim Betreten eines der Lokale. 

Frisch gebackene, goldbraune Pastizzi auf einem Backblech in einer Bäckerei
(© Shutterstock; Header-Bild © Shutterstock )

Noch mehr Kulinarisches: 

  • Ftira: Ein ringförmiges Sauerteigbrot, gefüllt mit Zutaten wie Thunfisch, Kapern und Oliven, wird als kleine Mahlzeit unter dem Namen „Hobz biz-zejt“ (Brot mit Öl) serviert. 
  • Caponata: Die maltesische Variante der sizilianischen Caponata wird aus Auberginen, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Oliven und Kapern zubereitet – herzhaft und aromatisch. 
  • Wein und Limonaden in der Strait Street: Kleine Lokale zwischen alten Häuserfassaden bieten Verkostungen maltesischer Weine an, aber auch hausgemachte Säfte und Limonaden wie Kinnie – Maltas bittersüßen Lieblings-Softdrink aus Bitterorangen und Wermutkraut. 

See – Upper Barrakka Gardens 

Die Upper Barrakka Gardens zählen zu den schönsten Orten, um den Ausblick über den Grand Harbour, den historischen Naturhafen von Valletta, zu genießen. Zwischen Blumen, Bäumen und Skulpturen lässt sich das Treiben im Hafen in aller Ruhe beobachten. Ein besonders eindrucksvolles Spektakel ist es, wenn die Kanonen der Saluting Battery donnern und die Stadtgeschichte für einen kurzen Moment lebendig wird. 

Blick in die Upper Barrakka Gardens in Valletta mit einem Springbrunnen im Vordergrund
(© Shutterstock)

Ebenfalls sehenswert: 

  • St. John’s Co-Cathedral: Prunkvolle Altäre und deckenhohe Fresken machen die Kirche zu einem barocken Highlight mitten in der Stadt. Im Oratorium der Kathedrale sind Caravaggios „Die Enthauptung Johannes des Täufers“, das einzige von ihm signierte Werk, sowie „Der Hl. Hieronymus beim Schreiben“ zu sehen, ein wiederkehrendes Motiv des Malers. 
  • Fort St. Elmo: Die ursprüngliche Festung wurde ab 1562 an der Stelle eines alten Wachturms errichtet – als Verteidigungsbastion gegen die Osmanen. Ihre heutige Struktur erhielt sie vor allem unter der Herrschaft des Johanniterordens von 1670 bis 1693. Fort St. Elmo beherbergt das National War Museum. Die Artefakte stammen aus vier Jahrtausenden und erzählen von Belagerungen und Verteidigungskämpfen. Besucher:innen lernen hier, wie strategisch wichtig Valletta immer gewesen ist. 
  • Archäologisches Nationalmuseum von Malta: Das in der Auberge de Provence untergebrachte Archäologische Nationalmuseum erzählt von der Vor- und Frühgeschichte der maltesischen Inseln – mit Fundstücken, die von Maltas Jungsteinzeit (5900–2500 v. Chr.) bis zur frühen phönizischen Zeit (8.–6. Jahrhundert v. Chr.) reichen. 

Do – Bootsfahrt im Grand Harbour 

Vom Wasser aus zeigt sich Valletta noch einmal ganz anders: Festungen und moderne Hafenanlagen wirken aus der Ferne noch beeindruckender und lebendiger. Einen Ausflug in die Vergangenheit bieten die „Drei Städte“ Vittoriosa, Senglea und Cospicua, die am Grand Harbour gegenüber von Valletta liegen und als Ursprung der maltesischen Geschichte gelten. Auf dem Wasser ziehen Segler:innen, Fischerboote und Yachten vorbei, während sich das Licht auf dem Wasser bricht und die Stadt aus einer neuen Perspektive erscheint. 

Blick vom Wasser auf historische Festungsanlagen und eine Stadt am Hafen mit verschiedenen Booten
(© Getty Images)

Weitere Erlebnisse: 

  • Spaziergang entlang der Stadtmauern: Bei einem Spaziergang über Vallettas Stadtmauer öffnet sich ein weiter Blick über die Dächer der Stadt und den Hafen. Der Weg führt an bekannten Sehenswürdigkeiten wie Fort St. Elmo vorbei und dauert etwa zwei Stunden. 
  • Handwerkskunst in Merchants Street: Kleine Läden präsentieren Glasbläserei, Schmuck und Textilien und machen traditionelle Handwerkskunst erlebbar. 
  • Kulturelle Veranstaltungen im Teatru Manoel: Das historische Theater, das 1732 eröffnet wurde, zeigt sowohl klassische Stücke als auch zeitgenössische Produktionen – ein Beleg dafür, dass Valletta mehr ist als ein Freilichtmuseum und heute eine lebendige Kulturszene bietet. 

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