Know Before You Go: Hyderabad
Hyderabad liegt im Süden Indiens auf dem Dekkan-Plateau und ist die Hauptstadt des Bundesstaats Telangana. Die Stadt ist bekannt für das Charminar, das Golconda Fort, ihre Nizam-Vergangenheit und eine Altstadt mit Perlenläden, Basaren, Irani Chai und Hyderabadi Biryani. Gleichzeitig steht Hyderabad mit HITEC City für Indiens moderne Tech-Wirtschaft. Alles, was Sie über Ihren Aufenthalt in Hyderabad wissen sollten, haben wir hier für Sie zusammengefasst
Vom Flughafen in die Stadt
Der Rajiv Gandhi International Airport (HYD) liegt rund 25 Kilometer südlich des Stadtzentrums. Eine preiswerte Verbindung bieten die klimatisierten Pushpak Airport Liner, die den Flughafen mit wichtigen Zielen wie Gachibowli, HITEC City, Secunderabad und weiteren Stadtteilen verbinden. Die Fahrt kostet ab etwa 400 INR pro Person; je nach Ziel und Verkehr sollte man rund 45 bis 90 Minuten einplanen. Alternativ stehen am Terminal Prepaid-Taxis, autorisierte Airport-Taxis sowie App-basierte Fahrdienste wie Uber und Ola bereit. Die Fahrzeit ins Zentrum oder in die westlichen Geschäftsviertel variiert je nach Verkehr stark und liegt meist zwischen 30 und 90 Minuten. Für eine Taxifahrt sollte man je nach Ziel, Tageszeit und Fahrzeugkategorie ungefähr 600 bis 1.200 INR einplanen.
Fortbewegung vor Ort
Das U-Bahn-Netz von Hyderabad verbindet wichtige Geschäfts-, Einkaufs- und Wohngebiete, darunter den Tech-Korridor in der West Zone und zentrale Knotenpunkte wie Banjara Hills und Begumpet. Fahrten zwischen den Stationen kosten in der Regel umgerechnet einige Dutzend Rupien. Smartcards und Fahrkarten sind an den Schaltern und Automaten der Bahnhöfe erhältlich. Die von TSRTC betriebenen Stadtbusse fahren ein umfangreiches Streckennetz ab, sind für Besucher:innen jedoch oft schwer zu durchschauen. App-basierte Fahrdienste wie Uber und Ola sind besonders nachts oder in weniger zentralen Stadtteilen sehr praktisch. Die Fahrpreise sind im Allgemeinen angemessen, wobei es zu Stoßzeiten oder bei starkem Regen zu dynamischen Preisanpassungen kommen kann. Traditionelle Autorikschas (dreirädrige Motor-Taxis) sind allgegenwärtig: Vereinbaren Sie den Fahrpreis im Voraus. Zu Fuß unterwegs zu sein, kann Spaß machen, sich aber aufgrund unebener Gehwege und eines für Außenstehende chaotisch anmutenden Verkehrs als Herausforderung erweisen.
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Bezahlen
Die Landeswährung ist die Indische Rupie (INR), unterteilt in 100 Paise. Es gibt Banknoten im Wert von 10 bis 2.000 Rupien, wobei kleinere Scheine manchmal knapp sein können. Geldautomaten sind weit verbreitet. Halten Sie eine Mischung aus kleineren Scheinen für Rikschas, kleine Läden und Straßenimbisse bereit. Karten und mobile Zahlungen sind in dieser technikaffinen Stadt willkommen, allerdings mit einigen Einschränkungen: Während internationale Kredit- und Debitkarten (Visa, Mastercard) im Allgemeinen akzeptiert werden, bevorzugen familiengeführte Lokale möglicherweise weiterhin Bargeld. Lokale Apps wie PhonePe und RuPay sind extrem verbreitet, erfordern jedoch in den meisten Fällen ein indisches Bankkonto.
Steckdosen und Spannung
In Indien werden Steckdosen der Typen C, D und M verwendet, wobei Typ D (drei runde Stifte in Dreiecksanordnung) in Hyderabad am häufigsten zu finden ist. Die Standardspannung beträgt 230 V bei 50 Hz und ist mit den meisten europäischen Geräten kompatibel. Ein Universal-Reiseadapter wird empfohlen, da die Steckerformen variieren können.
Sprache
In Hyderabad kommt man in vielen Situationen gut mit Englisch weiter. Ein paar einfache Formulierungen auf Hindi können im Alltag dennoch hilfreich sein – besonders im Taxi, auf Märkten oder beim Bestellen:
„Namaste, yahan se [Ziel] tak ka kiraya kitna hoga?“ (na-mas-te, ja-han se [Ziel] tak ka ki-ra-ja kit-na ho-ga) – Hallo, wie viel kostet die Fahrt von hier bis [Ziel]?
„Thoda kam hoga?“ (toh-da kam ho-ga) – Geht es etwas günstiger?
„Itna masaledar nahi, kripaya.“ (it-na ma-sa-le-dar na-hi, kri-pa-ja) – Bitte nicht so scharf.
Don’t
Betreten Sie Tempel, Moscheen oder andere religiöse Stätten nicht mit Schuhen. In Indien gilt es vielerorts als respektlos, heilige Räume mit Straßenschuhen zu betreten. Achten Sie deshalb auf ausgewiesene Schuhablagen am Eingang und tragen Sie am besten Schuhe, die sich unkompliziert ausziehen lassen.