Foto des Kapitols der Vereinigten Staaten in Washington, D. C., mit umliegender üppiger Grünfläche unter einem klaren Himmel

A Perfect Day: Washington, D. C., an einem Tag

Zu Fuß durch das Zentrum der Macht laufen, die wichtigsten Gebäude in Washington, D. C., erkunden und richtig gut essen – Purser Peter Jilke kennt die Hauptstadt der Vereinigten Staaten in- und auswendig und weiß, was man hier unbedingt gesehen haben muss

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4 Min. Lesezeit
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9 Uhr: Im Eastern Market Frühstück genießen

Mein Frühstück hole ich mir im Eastern Market, einer Markthalle mit zahllosen verschiedenen Ständen und kulinarischen Facetten. Ich trinke aber einfach einen Kaffee und esse dazu einen Bagel mit Cream Cheese. Ein Klassiker in den USA.

Foto von frischen Bagels mit Frischkäse und Sesamsamen, Draufsicht auf Oberfläche
Ein amerikanischer Frühstücksklassiker: Bagel mit Cream Cheese (© Shutterstock; Header-Bild © Alamy)

10 Uhr: Den Capitol Hill besuchen

In Washington kann man nahezu alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Ungewöhnlich für eine amerikanische Großstadt – und sehr praktisch. Nach dem Frühstück spaziere ich zum Capitol Hill, dem politischen Zentrum der USA. Auch wenn ich das Kapitol schon oft besucht habe, mache ich immer wieder eine Führung durch diese bedeutenden Hallen der Demokratie. Die offiziellen Führungen sind kostenlos, aber es empfiehlt sich, zu reservieren.

12 Uhr: In der Library of Congress Bücher bestaunen

Was nur wenige wissen: Das Kapitol und die Library of Congress sind durch einen Tunnel verbunden. Und genau den nutze ich, um mir eine der größten Bibliotheken der Welt anzusehen. Die Library of Congress beherbergt unglaubliche 38,8 Millionen Bücher, unter anderem ist hier eine dreibändige Gutenberg-Bibel zu finden. Mein Tipp: im zweiten Stock das prunkvolle Beaux-Arts-Design mit Marmorsäulen, vergoldeten Verzierungen und monumentalen Figuren bewundern.

Bild von einem geschäftigen Yachthafen in Washington, D. C., wo Leute den Sonnenuntergang genießen, mit Booten und einer Promenade
Nah am Wasser gebaut: Im Viertel The Wharf trifft urbaner Lifestyle auf Hafenatmosphäre (© Courtesy of The Wharf)

13 Uhr: Im National Air and Space Museum berühmte Flugzeuge erkunden

Weil mich das Fliegen auch am Boden begeistert, schaue ich regelmäßig im National Air and Space Museum vorbei. Das Museum gehört zur Smithsonian Institution und verfügt über die weltweit größte Sammlung historischer Flugzeuge und Raumfahrzeuge. Der Eintritt ist übrigens in allen Museen der Smithsonian Institution frei.

14:30 Uhr: Im ältesten Restaurant der Stadt lunchen

Zum Mittagessen gehe ich zu Old Ebbitt Grill. Das historische Restaurant ist für seine lange Geschichte und exzellente Küche bekannt. Auch prominente Gesichter aus der US-Politik sollen sich hier gelegentlich blicken lassen.

15 Uhr: Ein Selfie vorm Weißen Haus machen

Weiter geht’s zum Weißen Haus. Tickets für die Besichtigung muss man Monate im Voraus buchen. Ein Selfie vor dem Machtzentrum der USA aber geht immer – und ganz ohne Voranmeldung.

16 Uhr: Vom Washington Monument aus die Stadt betrachten

Weil das Washington Monument gleich um die Ecke ist, mache ich noch einen Abstecher dorthin. Der Obelisk wurde zu Ehren von George Washington, dem ersten Präsidenten der USA, errichtet. Mit einer Höhe von 169 Metern war das Washington Monument damals das höchste Bauwerk der Welt – wurde aber bald vom Eiffelturm übertrumpft.

Foto eines farbenfrohen Wandgemäldes an einem Gebäude in Washington, D. C., mit einer lächelnden Frau und inspirierendem Text
Ein Wandgemälde in Dupont Circle zeigt die Dichterin Amanda Gorman (© Robert Urteaga/Courtesy of washington.org – Mural by Kaliq N. Crosby)
Foto einer Frau, die die verzierte Decke eines historischen Gebäudes in Washington, D. C., mit ihrer Kamera einfängt
Die Library of Congress beeindruckt mit ihrer prachtvollen Architektur im neoklassizistischen Stil (© Shawn Miller/Library of Congress)
Foto einer historischen Straße in Washington, D. C., mit bunten Backsteingebäuden und Geschäften in der Abenddämmerung
Georgetown ist das historische Zentrum Washingtons, bekannt für gepflasterte Straßen, elegante Stadthäuser und exklusive Boutiquen (© Alamy)

17 Uhr: Im Viertel The Wharf Kaffee trinken

Zeit für Kaffee! Dafür spaziere ich das Tidal Basin entlang zu The Wharf, einem modernen Viertel am Washington Channel. Hier gibt’s von frischen Meeresfrüchten und Krabben bis zu spanischer Küche von Sternekoch Fabio Trabocchi im Del Mar eine riesige kulinarische Auswahl. Ich hebe mir den Hunger aber für später auf – und bleibe beim Heißgetränk.

19 Uhr: Sonnenuntergang erleben am Lincoln Memorial

Ein bisschen Kitsch muss sein: Wenn die Abendsonne das Lincoln Memorial in warmes Licht taucht und sich der Himmel über dem Reflecting Pool orangerot färbt, bin ich jedes Mal beeindruckt.

20 Uhr: Burger bestellen im Thunder Burger & Bar

Zum Abendessen geht’s nach Georgetown, der Altstadt von Washington. Ich liebe die Burger im Thunder Burger & Bar. Ein perfekt amerikanischer Abschluss in der US-Hauptstadt.

Zur Person:

Peter Jilke ist Langstrecken-Purser und arbeitet seit über 20 Jahren bei Lufthansa. Die amerikanische Ostküste ist sein liebstes Reiseziel. Besonders Washington, D. C., begeistert Jilke immer wieder aufs Neue – obwohl er bereits über 50-mal in der Hauptstadt war.

 

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