Lufthansa Allegris im Crew-Check: So erlebte eine Flugbegleiterin ihren ersten Einsatz
Flugbegleiterin Katrin Zintl durfte auf dem Lufthansa Allegris Jungfernflug mit der Boeing 787 von Frankfurt nach Toronto abheben und war mindestens so begeistert wie die Gäste an Bord. Hier erzählt sie, wie Lufthansa Allegris ein ganz neues Reisegefühl auf der Langstrecke vermittelt
Seit mehr als neun Jahren bin ich als Flugbegleiterin für Lufthansa unterwegs – und immer wieder erlebe ich großartige Momente. Am 21. Oktober war wieder einer dieser ganz besonderen Tage: Ich durfte an der Taufe der Boeing 787, auch „Dreamliner“ genannt, mit Lufthansa Allegris Kabinenausstattung in Frankfurt teilnehmen – im Zuge der Flottenerneuerung. Die Ansprachen von CEO Carsten Spohr und des hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein, die Atmosphäre am und im Flugzeug und dazu das neue Lufthansa Allegris Sitzkonzept – selbst für mich als alter Hase ein Ereignis, das ich nicht vergessen werde.
Ein neues Kapitel in der Geschichte von Boeing und Lufthansa
Bereits zwei Wochen zuvor ging es für mich mit diesem Flugzeug von Frankfurt nach Toronto. Die Crew und ich erlebten gemeinsam erstmalig Lufthansa Allegris. Ich bin stolz, Teil dieses neuen Kapitels zu sein, das wir mit unseren neuen Flugzeugen schreiben werden. In einer speziell auf Lufthansa Allegris ausgerichteten Schulung hatte ich zuvor die neuen Arbeitsabläufe verinnerlicht und mich mit den Neuerungen an Bord vertraut gemacht.
Jeder einzelne Sitz bekommt ein Upgrade mit Lufthansa Allegris. Auch die Economy Class ist jetzt mit ergonomischeren Sitzen, größeren Bildschirmen mit 4K-Auflösung, USB-Ladeanschluss und Tablet-Halterungen ausgestattet. Außerdem können Fluggäste über Bluetooth nun ihre eigenen Kopfhörer mit dem Inflight-Entertainment verbinden. Das vereinfacht unseren Service und schont gleichzeitig die Umwelt, da nicht mehr so viele Kopfhörer benötigt werden.
Durch Allegris ist das gesamte Raumgefühl im Flugzeug neu. Es gibt beispielsweise auf den mittleren Sitzen in der Business Class keine Staufächer über den Sitzen mehr. Das vermittelt ein neues Gefühl von Weite und Leichtigkeit. Außerdem sind zwischen der Premium Economy und Economy Class keine klassische Trennwand vorhanden, sondern eine transparente Kabinentrennwand. Das Lichtdesign mit verschiedenen Lichtszenerien lässt die Kabine einladend und gemütlich wirken. Das sogenannte „Human-Centric Lighting“ ist aber nicht nur angenehm, sondern es wurde nachgewiesen, dass das Lichtkonzept den Jetlag minimiert. Das Licht ist je nach Flug- und Serviceablauf warm und rötlich und wirkt damit beruhigend oder kalt und bläulich, was wiederum anregend ist.
Komfort steht an oberster Stelle
Was Lufthansa Allegris außerdem besonders macht? Die neue Privatsphäre in der Business Class dank der Trennwände zwischen den Sitzen. Auch der individuelle Sitzkomfort wurde stark verbessert. Ich habe nun direkten Zugang zu jedem Fluggast und kann noch besser in den persönlichen Dialog gehen. Das ermöglicht auch einen entspannteren Serviceablauf, da ich meine Gäste problemlos erreichen kann, ohne über andere Gäste hinwegzureichen. Die Sitze verfügen zudem über mehr Stauraum für Handgepäck, Laptop, persönliche Gegenstände sowie Essen und Getränke. Ein Arbeitslaptop muss beispielsweise nicht sofort im Handgepäck verstaut werden, wenn das Essen am Tisch serviert wird, sondern kann auf die Ablagefläche an der Seite des Sitzes gestellt werden. Das ist nicht nur praktisch für die Fluggäste, sondern erleichtert auch uns den Ablauf im Service.
Lufthansa Allegris ist für mich ein ganz neues und noch persönlicheres Reiseerlebnis für unsere Fluggäste und vermittelt vom Start bis zur Landung Ruhe, Komfort und Wertschätzung für alle an Bord. Lufthansa hat verstanden, was die Menschen an Bord brauchen. Auf meinem Flug nach Toronto habe ich so viele positiv überraschte und zufriedene Gesichter gesehen. Und genau das macht meinen Job aus: Sicherheit an Bord und glückliche Passagiere, die sich bei uns rundum wohlfühlen.
Zur Person
Katrin Zintl arbeitet seit 2016 bei Lufthansa als Flugbegleiterin und kann sich keinen schöneren Beruf vorstellen. Eigentlich war damals ein Studium angedacht, doch die Arbeit in der Luft hat sie so begeistert, dass Zintl jetzt hauptberuflich die ganze Welt bereist. Wenn sie nicht mit Lufthansa Allegris nach Toronto unterwegs ist, fliegt sie am liebsten nach Singapur oder Kapstadt.
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