Know Before You Go: Porto
Porto entfaltet seinen Reiz durch seine Kontraste: Granit und Azulejos, Flussufer und steile Anhöhen, stille Kirchenräume und belebte Straßen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen für eine entspannte Reiseplanung auf einen Blick
Vom Flughafen in die Stadt
Der Flughafen Porto (OPO) liegt rund 15 Kilometer nordwestlich des Zentrums. Am schnellsten und zugleich günstigsten gelangt man mit der Metro do Porto, deren Linie E (violett) den Flughafen direkt bis zur Station Trindade nördlich der Altstadt verbindet. Die Fahrt dauert rund 30 Minuten; von dort bestehen Anschlüsse an weitere Metrolinien, Busse oder ein Fußweg Richtung Ribeira und historischem Zentrum. Alternativ stehen Taxis sowie Fahrdienste wie Uber oder Bolt bereit. Je nach Verkehr dauert die Fahrt ins Zentrum etwa 20 bis 30 Minuten. Für Uber oder Bolt sind meist 15 bis 25 Euro einzuplanen, klassische Taxis liegen eher bei 25 bis 35 Euro, nachts und am Wochenende teils höher.
Fortbewegung vor Ort
Porto ist grundsätzlich gut zu Fuß erkundbar, allerdings sollte die Topografie nicht unterschätzt werden – steile Straßen und viele Treppen sind typisch. Für längere Strecken empfiehlt sich die Metro do Porto mit 80 Stationen (inklusive Umland), der Großteil des Streckennetztes verläuft überirdisch. Ein Einzelticket für die Metro kostet je nach Zone etwa 1,40 bis 4,55 Euro, eine wiederaufladbare Andante-Karte wird dafür benötigt. Tageskarten sind ab etwa 5,15 Euro erhältlich und lohnen sich bei mehreren Fahrten. Fahrräder sind weniger verbreitet. Ein Mietwagen ist im Stadtzentrum kein Gewinn.
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Typische Öffnungszeiten
Geschäfte öffnen meist zwischen 9:00 und 10:00 Uhr und schließen gegen 19:00 Uhr. Viele kleine Läden legen eine Mittagspause zwischen 13:00 und 15:00 Uhr ein. Restaurants servieren Mittagessen oft ab 12:30 Uhr und Abendessen selten vor 19:30 Uhr. Sonntags sind viele Geschäfte geschlossen, während Cafés und Restaurants geöffnet bleiben.
Survival-Sätze
Mit diesen kurzen Sätzen können Sie sich leicht verständigen:
„Bom dia / Boa tarde / Boa noite“ – Guten Morgen / Guten Tag / Guten Abend
„Obrigado/Obrigada“ – Danke (als Mann / als Frau)
„A conta, por favor“ – Die Rechnung, bitte
Don’t
Unaufgefordert Serviertes wie Brot, Oliven oder Käse ist nicht kostenlos – sie werden berechnet, wenn sie verzehrt werden. Und: Geduld gehört zur lokalen Lebensart, Eile wirkt hier fehl am Platz.
Fun Fact
Porto gilt als Heimat des weltberühmten Portweins – tatsächlich befinden sich die meisten Weinkeller jedoch auf der gegenüberliegenden Flussseite in Vila Nova de Gaia. Der Blick von dort zurück auf das Ufer und die Stadt gehört zu den stillen Porto-Momenten – besonders, wenn man über die Ponte Luís I läuft. Historisch gesehen war der Fluss jahrhundertelang Transportweg für Fässer. Die alten Rabelo-Boote, die nun Touristen ausfahren, erinnern daran. Aber nicht nur die Boote verbreiten nostalgischen Charme: Die charakteristischen bunten Kacheln an vielen Häuserfassaden, sogenannte Azulejos, erzählen oft historische Geschichten und sind damit mehr als reine Dekoration.