Digitaler, moderner, effektiver
Mit dem Smart-Borders-Programm der Europäischen Union werden die Grenzkontrollverfahren automatisiert.
Automatisierte Erfassung von Einreise- und Ausreisedaten
Das neue Ein- und Ausreisesystem (Entry/Exit System, kurz EES) ist ein zentrales Element, Grenzkontrollen smarter und digitaler zu gestalten. Es betrifft alle Drittstaatsangehörigen*, die sich für einen kurzen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen im Schengen-Raum aufhalten.
Was ist das Entry/Exit System (EES)?
Beim sogenannten Entry/Exit System (EES) handelt es sich um ein automatisiertes IT-System, welches die Einreisen und Ausreisen von Personen aus Nicht-Schengen-Staaten an den Außengrenzen des Schengen-Raums registriert. Der Einsatz des vollautomatischen EES ersetzt die zum Teil zeitaufwändige manuelle Stempelung der Reisepässe und vereinfacht das Grenzkontrollverfahren.
Ein weiterer Vorteil: Reisende können online die verbleibende Dauer ihres genehmigten Aufenthalts überprüfen.
Weitere Informationen zum Entry/Exit System (EES) erhalten Sie auch auf den Seiten der Europäischen Union.
Für wen gilt das EES?
Das Entry/Exit System (EES) betrifft grundsätzlich alle Drittstaatsangehörigen*, die visumsbefreit oder auch visumspflichtig sind und sich für einen Kurzaufenthalt von maximal 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen im Schengen-Raum aufhalten. Ausgenommen sind Zypern und Irland. Das Schengen-Abkommen regelt das Reisen von Personen innerhalb des Schengen-Raumes ohne Grenzkontrollen.
* Drittstaatsangehörige: Reisende, die weder die Staatsangehörigkeit eines Landes der Europäischen Union noch die Staatsangehörigkeit Islands, Liechtensteins, Norwegens oder der Schweiz besitzen.