Einreise nach Deutschland

Aktuelle Regelungen für die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland

Für die Einreise nach Deutschland gelten, im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und der Infektionskrankheit Covid-19, erweiterte Regelungen.

  • Alle Fluggäste ab einem Alter von sechs Jahren, die seit Mittwoch, den 31. März, 00:00 Uhr auf Flügen aus Risiko- Hochrisiko- und Virusvariantengebieten sowie aus Nichtrisikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen bereits vor dem Abflug einen negativen Covid-19-Test vorweisen.
    Die Testpflicht gilt auch für Passagiere mit einem Anschlussflug in Frankfurt oder München.
  • Es bestehen keine Ausnahmen von der Testpflicht für Transitreisende – auch nicht, wenn der Transitbereich in Frankfurt oder München nicht verlassen wird.
  • Ein Covid-19 Test darf frühestens 48 Stunden vor Ankunft in Deutschland vorgenommen worden sein und wird von den Airlines, zum Beispiel Lufthansa, vor dem Abflug kontrolliert. 
  • Ohne negativen Testnachweis ist eine Beförderung nicht möglich.

Einstufung nach Risikogebieten

Die Regelungen beziehen sich auf Regionen, die vom Robert-Koch-Institut als Nicht-Risikogebiet, Risikogebiet, Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden. Das Robert-Koch-Institut teilt die Risikogebiete in drei Risikostufen ein, für die unterschiedliche Verpflichtungen gelten.

Auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes können Sie sich jederzeit über die aktuellen Einstufung aller Länder und Regionen informieren.

Einreiseregelungen nach Risikostufen

Einreise aus Nicht-Risikogebieten

Alle Fluggäste ab einem Alter von sechs Jahren, die seit Mittwoch, den 31. März, 00:00 Uhr auf Flügen aus Nichtrisikogebieten nach Deutschland einreisen oder als Transitpassagier über Deutschland reisen, müssen bereits vor dem Abflug einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Es besteht keine Ausnahme von der Testpflicht für Transitreisende, die aus einem Non-Schengen-Staat* kommen und in einen Non-Schengen-Staat weiterreisen – auch nicht, wenn sie den Transitbereich in Frankfurt oder München nicht verlassen.

Ein Covid-19 Test darf frühestens 48 Stunden vor Ankunft in Deutschland vorgenommen worden sein und wird von den Airlines, zum Beispiel Lufthansa, vor dem Abflug kontrolliert.

Ohne negativen Testnachweis ist eine Beförderung nicht möglich.

Die Testkapazitäten an den internationalen Flughäfen sind teilweise begrenzt. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig über die Testmöglichkeiten an Ihrem Abflugort zu informieren und ausreichend Zeit für Ihren Test einzuplanen.

Informationen zu den Testcentern an Ihrem Abflughafen finden Sie nach Eingabe Ihres Ab- und Zielflughafens hier.

Einreise aus Risikogebieten

Alle Reisenden aus einem ausländischen Risikogebiet nach Deutschland und auch Transitreisende müssen bei Abflug einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Ein Covid-19 Test darf frühestens 48 Stunden vor Ankunft in Deutschland vorgenommen worden sein und wird von den Airlines, zum Beispiel Lufthansa, vor dem Abflug kontrolliert.

Die zehntägige Quarantänepflicht und die Digitale Einreiseanmeldung (DEA) bzw. eine Ersatzanmeldung bleiben für alle Einreisenden aus Risiko-, Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebieten verpflichtend.

Bestimmte Personengruppen sind von der Anmelde– und Nachweispflicht ausgenommen. Dazu zählen:

  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen
  • Personen, die sich nur 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder sich maximal 24 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten werden
  • Kinder bis einschließlich 6 Jahren sind von der Testnachweis- aber nicht der Anmeldepflicht ausgenommen

Die Regelungen der Quarantänepflicht liegen dabei in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer (Einreisequarantäneverordnungen, z.B. Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen etc.). Bitte erkundigen Sie sich eigenständig, wie die Quarantäneregelung in Ihrem Bundesland konkret angewendet wird.

Einreise aus Hochrisikogebieten

Alle Reisende nach Deutschland aus einem Hochrisikogebiet müssen bei Abflug einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Diese Regel gilt auch für Transitreisende, die über Deutschland reisen. Ein Covid-19 Test darf frühestens 48 Stunden vor Ankunft in Deutschland vorgenommen worden sein und wird von den Airlines, zum Beispiel Lufthansa, vor dem Abflug kontrolliert.

Bestimmte Personengruppen sind von der Anmelde– und Nachweispflicht ausgenommen. Dazu zählen:

  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen
  • Kinder bis einschließlich 6 Jahren sind von der Testnachweispflicht, aber nicht von der Anmeldepflicht ausgenommen

Wichtiger Hinweis für Grenzpendler und Geschäftsreisende: Für die Einreisen aus Hochrisikogebieten (RKI Stufe 2) entfällt die Ausnahmeregelung für Grenzpendler und Geschäftsreisende. Sie unterliegen seit dem 14. Januar auch der Anmelde- und Nachweispflicht.

Die Regelungen der Quarantänepflicht liegen dabei in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer (Einreisequarantäneverordnungen, z.B. Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen etc.). Bitte erkundigen Sie sich eigenständig, wie die Quarantäneregelung in Ihrem Bundesland konkret angewendet wird.

Bei fehlendem negativen Testergebnis gilt für alle Transportunternehmen ein behördliches Beförderungsverbot.

Einreise aus Risikogebieten mit bestimmten Virusmutationen

Durch die aktuell verschärften Einreise- und Beförderungsbestimmungen für Reisende aus Virusvarianten-Gebieten in die Bundesrepublik Deutschland, dürfen nur noch Passagiere mit deutscher Staatsbürgerschaft, mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutschland oder Passagiere, die in einem Transitbereich eines Verkehrsflughafens umsteigen und diesen nicht verlassen, befördert werden.

Alle Fluggäste sowie alle Transitpassagiere, die aus einem Risikogebiet der Stufe 3 (Region mit Virusmutation) nach Deutschland einreisen bzw. in Deutschland umsteigen, müssen bereits vor dem Abflug einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Ein Covid-19 Test darf frühestens 48 Stunden vor Ankunft in Deutschland vorgenommen worden sein und wird von den Airlines, zum Beispiel Lufthansa, vor dem Abflug kontrolliert.

Kinder bis einschließlich 6 Jahren sind von der Testnachweispflicht, aber nicht von der Anmeldepflicht ausgenommen.

Wichtiger Hinweis für Grenzpendler und Geschäftsreisende: Für die Einreisen aus Regionen mit einer Virusmutation (RKI Stufe 3) entfällt die Ausnahmeregelung für Grenzpendler und Geschäftsreisende. Sie unterliegen seit dem 14. Januar auch der Anmelde- und Nachweispflicht.

Die Regelungen der Quarantänepflicht liegen dabei in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer (Einreisequarantäneverordnungen, z.B. Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen etc.). Bitte erkundigen Sie sich eigenständig, wie die Quarantäneregelung in Ihrem Bundesland konkret angewendet wird.

Bei fehlendem negativen Testergebnis gilt für alle Transportunternehmen ein behördliches Beförderungsverbot.

Übersicht Einreiseregelungen für in Deutschland ankommende Passagiere

  Stufe 1:
Risikogebiete
Stufe 2:
Hochrisikogebiete
Stufe 3:
Virusvarianten-Gebiete
Betroffene Länder Einstufung und Übersicht der Risikogebiete (Robert-Koch-Institut) Einstufung und Übersicht der Risikogebiete (Robert-Koch-Institut) Einstufung und Übersicht der Risikogebiete (Robert-Koch-Institut)
Digitale Einreiseanmeldung (DEA) bzw. Ersatzmitteilung notwendig
Ja Ja Ja
Testpflicht für Passagiere Ja, max. 48 Stunden vor Einreise Ja, max. 48 Stunden vor Einreise Ja, max. 48 Stunden vor Einreise
Beförderungsverbot für die Airline Ohne gültigen Testnachweis Ohne gültigen Testnachweis Ohne gültigen Testnachweis
Transit / Transfer in DE (Schengen/Non-Schengen) Nur möglich mit Test max. 48 Stunden vor Einreise im Risikogebiet, ohne DEA Nur möglich mit Test max. 48 Stunden vor Einreise im Risikogebiet, ohne DEA Nur möglich mit Test max. 48 Stunden vor Einreise im Risikogebiet, mit DEA
Kinder bis zum 6. Lebensalter DEA-Pflicht; Ausnahme von Testpflicht DEA-Pflicht; Ausnahme von Testpflicht DEA-Pflicht; Ausnahme von Testpflicht
Grenzpendler/-gänger

Grenzpendler: DEA-Pflicht; Ausnahme von Testpflicht 
Grenzgänger (bis 24h): Ausnahme von Test- und DEA-Pflicht

Keine Ausnahme von DEA-/Testpflicht Keine Ausnahme von DEA-/Testpflicht
Quarantänepflicht* 10 Tage Quarantäne mit Möglichkeit zur Verkürzung ab Tag 5; weitere bekannte Ausnahmen nach Landesrecht 10 Tage Quarantäne mit Möglichkeit zur Verkürzung ab Tag 5; weitere bekannte Ausnahmen nach Landesrecht 14 Tage Quarantäne ohne Möglichkeit zur Verkürzung; Ausnahmen ggf. nach Landesrecht

* Die Regelungen der Quarantänepflicht liegen in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer (Einreisequarantäneverordnungen, z.B. Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen etc.). Bitte erkundigen Sie sich eigenständig, wie die Quarantäneregelung in Ihrem Bundesland konkret angewendet wird.

Informationen zur Quarantänepflicht

Grundsätzlich sind Ein-bzw. Rückreisende aus dem Ausland, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet (Stufen 1 bis 3) aufgehalten haben, nach Landesrecht in der Regel verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in Quarantäne zu begeben.

  • Bei Einreise aus einem Risikogebiet der Stufen 1 und 2 ist eine zehntägige Quarantäne verpflichtend.  Ab dem fünften Tag nach der Einreise ist es möglich, sich erneut auf das Coronavirus testen zu lassen und bei einem negativen Testergebnis die Quarantäne vorzeitig zu beenden. Das gilt auch, wenn bei oder vor der Einreise bereits ein negatives Testergebnis vorlag (Zwei-Test-Strategie).
  • Bei Einreise aus einem Risikogebiet der Stufe 3 (Virusvarianten-Gebiete) in eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend. Die Möglichkeit die Quarantäne frühzeitig zu beenden, gilt aufgrund der längeren Ansteckungsdauer durch Virusvarianten ausdrücklich nicht bei Rückreisen aus Virusvarianten-Gebieten.

Wichtiger Hinweis für Ausnahmen von der Quarantänepflicht 

In der Bundesrepublik Deutschland liegen die Regelungen bezüglich der Quarantänepflicht (z.B. Verkürzung oder Ausnahmen) in der Verantwortung der Bundesländer. Es kann in den einzelnen Ländern zu unterschiedlichen Bestimmungen und Maßnahmen kommen (Einreisequarantäneverordnungen, z.B. Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen etc.). 

Bitte erkundigen Sie sich auf der Internetseite des Bundeslandes, in dem Sie Ihren Wohnsitz haben bzw. untergebracht sein werden, wie die Quarantäneregelungen dort konkret umgesetzt werden.

Vollständige und valide coronabezogene Einreisedokumente

Die Verpflichtung, sich vor der Einreise und/oder nach der Ankunft (in Abhängigkeit des jeweils besuchten Risikogebietes) auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen, gilt nicht nur in Deutschland für Ein- bzw. Rückreisende aus ausländischen Risikogebieten. Fast alle Reiseziele haben in Ihren Einreisebestimmungen Vorgaben für coronabezogene Einreisedokumente festgeschrieben. Achten Sie darauf, dass diese korrekt und vollständig sind.  

Für die Einreise nach Deutschland gilt zum Beispiel:

  • Das Testergebnis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument vorliegen.
  • Das Zertifikat muss personalisiert sein (Name, Adresse und Geburtsdatum der getesteten Person).
  • Es muss in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfasst sein.
  • Der Nachweis muss das Testverfahren und das Testergebnis beinhalten.
  • Das Testergebnis muss von einem Arzt beziehungsweise von einem anerkannten Labor validiert sein.

Achtung: Je nach Reiseziel variieren die Vorgaben, Ansprüche und Inhalte für die coronabezogenen Einreisedokumente. Informieren Sie sich bitte über die aktuellen Einreisebestimmungen für Ihre Reise.

An vielen internationalen Flughäfen besteht die Möglichkeit, sich auf Covid-19 testen zu lassen. Informationen zu den Testcentern an Ihrem Abflughafen finden Sie nach Eingabe Ihres Ab- und Zielflughafens hier.

Bitte beachten Sie

Sollten trotz negativem Testergebnis innerhalb von zehn Tagen nach Einreise die typischen Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten und Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auftreten, sind Sie in jedem Fall verpflichtet, Ihre zuständige Behörde zu informieren.

Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich ist die jeweils geltende Verordnung des Bundeslandes, in dem der Reisende seinen Wohnsitz hat bzw. in dem er sich in Deutschland aufhält.

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