Thema des Monats - Strand

 

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Bilbao - Sanfte, schroffe Schönheit

Weiße Strände, zerklüftete Felsen, pittoreske Städtchen: Auf über 150 Kilometern Länge lädt die baskische Küste dazu ein, ihren ganz eigenen Zauber zu erkunden. Im Frühjahr und Herbst lockt sie vor allem Kulturliebhaber, Wanderer und Pilger, im Sommer verwandelt sie sich in ein einziges Badeparadies mit angenehm milden Temperaturen. Surfer stürzen sich hier sogar ganzjährig in die spektakulären Wellen.

 
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Sanfte, schroffe Schönheit

Sanfte, schroffe Schönheit

Plentzia/Lekeitio/Ondarroa:
Kleine, feine Städtchen säumen die baskische Küste zwischen den beiden Provinzhauptstädten Bilbao und San Sebastián. Plentzia, ein Vorort von Bilbao, gilt mit seinem sauberen, weißen Strand als beliebtes Ausflugs- oder Ferienziel. Lekeitio und Ondarroa bieten ebenfalls wunderschöne Strände – und gehören außerdem bis heute zu den wichtigsten Fischerorten des Baskenlands: Schon seit Jahrhunderten leben die Menschen hier vom Fischfang, Seehandel oder Schiffbau.

Info:
Plentzia: www.plentzia.org (u.a. Englisch und Spanisch). Lekeitio: www.lekeitio.com (u.a. Englisch und Spanisch). Ondarroa: www.ondarroa.eu (Spanisch und Baskisch)
Sanfte, schroffe Schönheit

Jakobsweg:
Ob als weltlicher Wanderer oder als religiöser Pilger: Wer Euskadi – wie die Basken ihre Heimat nennen – zu Fuß erkundet, lernt Land und Leute hautnah kennen. Auf gleich zwei Routen führt der berühmte Jakobsweg durch die Region; bei Tagesetappen von rund 16 bis 30 Kilometern lassen sich sowohl die Küstenroute als auch die Strecke durchs Landesinnere in sieben bis acht Tagen zurücklegen. Ebenso schlichte wie günstige Übernachtungsmöglichkeiten stellen die entlang des Jakobswegs eigens eingerichteten Pilgerherbergen.

Info:
Jakobsweg im Baskenland: www.turismoa.euskadi.net (u.a. Englisch und Spanisch)


Sanfte, schroffe Schönheit

Flysch-Route:
Schroff fallen zerklüftete Felsformationen ins Meer hinab, die mehrere Kilometer lange Steilküste der „Flysch-Route“ ist bis zu 110 Millionen Jahre alt – und ein El Dorado für Geologen sowie andere Forscher, die hier Zeitreisen in längst vergangene Erdzeitalter unternehmen. Zwei Interpretationszentren in Mutriku und Zumaia zeigen ihre Forschungsergebnisse und Fossilien-Funde. Wer die dramatische Landschaft selbst entdecken will, kann auf einer geführten Wanderung auch schwer zugängliche Orte besuchen; bei einer Bootstour zeigt die Steilküste ihre majestätische Wasserseite.

Info:
Flysch-Route: www.geoparkea.com (u.a. Englisch und Spanisch)


Sanfte, schroffe Schönheit

San Juan de Gaztelugatxe:
Fast zu schön, um wahr zu sein: Ein uraltes Kloster krönt die winzige Felseninsel San Juan de Gaztelugatxe, wie eine fantastische Filmkulisse ragt sie vor der Steilküste aus dem Meer. Mit dem nahen Festland ist sie nur durch einen schmalen, geschwungenen Damm verbunden, vom Fuß des Felsens führen schließlich 231 Steinstufen hinauf zu der Klosterkirche. Auch Taucher schätzen die bizarren Felsformationen der Insel – und erkunden ihre unterseeischen Höhlen.

Info:
San Juan de Gaztelugatxe: www.sanjuandegaztelugatxe.com (Spanisch)


Sanfte, schroffe Schönheit

Mundaka:
Gelobtes Land für Surfer – entlang der baskischen Küste finden sich einige der besten europäischen Surfspots: Weltbekannt und legendär ist das Fischerörtchen Mundaka, perfekte Bedingungen für fortgeschrittene Wellenreiter herrschen hier vor allem in den stürmischen Herbst- und Wintermonaten. Der Badeort Zarautz wird für seine Wellen ebenso geschätzt wie für sein Nachtleben. Etwas weniger anspruchsvoll und damit auch für Anfänger geeignet sind die Wellen in San Sebastián – wo nach der Surfsession noch eine aufregende Stadt wartet.

Info:
Mundaka: www.mundaka.org (u.a. Englisch und Spanisch)


Sanfte, schroffe Schönheit

San Sebastián:
Surfer und andere Wassersportler tummeln sich in Donostia (wie San Sebastián auf Baskisch heißt) vor allem am Strand La Zurriola. Noch beliebter und bevölkerter ist der Haupt- und Stadtstrand La Concha (Foto): Er liegt geschützt in einer wunderschönen, muschelförmigen Bucht, eine vorgelagerte Insel bricht die Wellen. Gleich hinter dem breiten, weißen Sandstreifen verläuft die Promenade Paseo de la Concha mit ihren Clubs und Kneipen. Wer sich nach einem Tag am Strand stärken will, bummelt durch die verwinkelte Altstadt und sucht sich ein paar Pintxos – also typisch baskische Tapas – aus.

Info:
San Sebastián: www.sansebastianturismo.com (u.a. Englisch und Spanisch)
 

Fotos: Corbis (2), mauritius images (4), LOOK-foto

 
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