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Lufthansa Highlights Reisebericht Athen

 

Athen - Ferien für Sprunghafte: Inselhüpfen in der Ägäis

Die meisten Reisemythen sind erst im 19. oder 20. Jahrhundert entstanden, dieser hier ist allerdings viel älter: Schon vor Jahrtausenden schipperten Minoer und Hellen durch das Ägäische Meere, hier gründeten sie die ersten Hochkulturen Europas. Zwar erleichtert heute ein gut ausgebautes Fährnetz das Inselhüpfen. Neben bekannten Bade- und Ferienorten lassen sich aber immer noch fast vergessene Eilande erkunden, die scheinbar aus der Zeit gefallen sind.

 
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Kykladen

 

Wer über Athen anreist, geht üblicherweise in Piräus, dem Vorort und historischen Hafen der griechischen Hauptstadt, an Bord einer Fähre. Als erstes liegt die Inselgruppe der Kyladen vorm Bug. Zu ihr gehören mit Mykonos, Paros und Santorin einige der beliebtesten – und im Sommer überlaufensten – griechischen Inseln. Viel beschaulicher gibt sich beispielsweise Antiparos mit seinen nur rund 1000 Einwohnern, charakteristischen weißen Häuschen, pittoresken Windmühlen und historischen Bauten aus venezianischer Zeit. Auch Naxos, die größte Insel der Kykladen, sieht in weiten Teilen noch sehr ursprünglich aus. Fast unbewohnt ist Delos: Auf dem kleinen Eiland (siehe Bild) standen früher viele Tempel, in der gesamten antiken Welt galt es als heilig. Heute gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 
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Dodekanes

 

Weiter östlich liegt, teils in Sichtweite des türkischen Festlands, der Dodekanes-Archipel. Rund 18 der rund 160 Inseln sind dauerhaft bewohnt, die meisten nur von wenigen hundert Menschen. Wer kein ganz dringendes Bedürfnis nach Party- und Pauschalurlaub hat, sollte die Hauptinsel Rhodos meiden. Viel ruhiger gibt sich Symi mit seinem winzigen Hafenstädtchen (siehe Bild). Kalymnos, wie Symi einst eine Hochburg der berühmten griechischen Schwammtaucher, wird wegen seines felsigen Hinterlands heute von Kletterern geschätzt. Auf Kos finden Kite- und Windsurfer beste Bedingungen vor. Nach Patmos kommen viele Wallfahrer, hier soll der Apostel Johannes die nach ihm benannte Offenbarung geschrieben haben. Gleichzeitig lockt diese „Heilige Insel“ mit unberührten Stränden, dank eines restriktiven Baurechts hat sie sich ihre Ursprünglichkeit erhalten.

 
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Lesbos

 

In der nördlichen Ägäis liegen die Inseln viel weiter auseinander als im Süden des Meers. Entsprechend länger dauern die Fährfahrten, auch sonst ist die touristische Infrastruktur weniger gut ausgebaut. Doch wer genug Zeit mitbringt, kann hier jenseits der Touristenströme ein ganz anderes, ursprünglicheres Griechenland erkunden. Etwa auf Lesbos: Das bis zu 70 Kilometer breite Eiland wirkt herrlich verschlafen. Man kann es erwandern oder mit dem Fahrrad erkunden, findet dabei menschenleere Strände und ein wildes Landesinnere. Während der fruchtbare Osten von Lesbos während des Frühjahrs in prächtigen Farben erblüht, verzaubert der Westen mit bizarren Vulkanlandschaften und einem versteinerten Wald.

 

Fotos: Kuzia/Bahnmueller/mauritius images (2), Seux/Zahn/laif (2)

 
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