Haftung und Versicherung

Für Ihr Hand- und Obhutsgepäck sind Sie generell selbst verantwortlich. Die Haftung der Fluggesellschaften ist durch Gesetze geregelt. In jedem Fall empfehlen wir den Abschluss einer Reisegepäckversicherung.

Bestimmungen nach Montrealer Konvention

Für internationale und innerdeutsche Reisen ist die Haftung für Beschädigung, Zerstörung, Verlust oder Teilverlust sowie eine verspätete Auslieferung von Reisegepäck kumulativ auf 1.131 Sonderziehungsrechte pro Reise und Reisendem begrenzt. Das Sonderziehungsrecht (SZR) ist die Recheneinheit des internationalen Währungsfonds (IWF); 1.131 SZR entsprechen derzeit circa 1.213 € (Bitte beachten Sie, dass dieser Betrag Kursschwankungen unterliegt und sich daher ändern kann.).

Meldefristen

Einen Verlust bzw. Schaden an Ihrem Gepäck sollten Sie direkt am Flughafen melden. Eine nachträgliche schriftliche Meldung ist jedoch innerhalb der gesetzlichen Meldefristen möglich, allerdings dreht sich dann die Beweislast um und Sie müssen nachweisen, dass sich die Unregelmäßigkeit während der Luftbeförderung ereignet hat.

Bitte beachten Sie die folgenden Fristen:



Gepäckbeschädigung und Teilverlust:
  • Innerhalb von sieben Tagen nach Gepäckauslieferung

Totalverlust:
  • Innerhalb von zwei Jahren

Ersatzanschaffung bei verspäteter Auslieferung:
  • Innerhalb von 21 Tagen nach Gepäckauslieferung


Ausschlaggebend für die Einhaltung der Fristen ist der Poststempel bzw. das automatische Eingangsdatum bei Fax und E-Mail.

Da die Haftung aller Fluggesellschaften für aufgegebenes Gepäck begrenzt ist, sollten wichtige Dinge im Handgepäck mitgeführt werden. Zusätzlich empfiehlt sich der Abschluss einer Reisegepäckversicherung.

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