Thema des Monats - Städte

 

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Boston - Freier Gang für freie Bürger!

Lange galt Boston als eine der schönsten Städte der USA – bis in den fünfziger Jahren eine Stadtautobahn gebaut wurde, die viele historische Viertel teilte und die Altstadt vom Wasser abschnitt. Dann wurde die Verkehrsader unter die Erde gelegt – das gigantische Bauprojekt hat das alte Stadtgefüge wiederhergestellt und Boston ein neues Lebensgefühl beschert

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Boston, Downtown. Eine Gruppe italienischer Touristen folgt einer roten Spur aus Backsteinen, die in den Boden eingelassen sind – vorbei an der Park Street Church. Ihr schneeweißer Turm sieht aus wie eine hoch aufgetürmte Hochzeitstorte mit etwas zu viel Zuckerguss. Ein paar Schritte weiter, am Giebel des Old State House, recken sich ein goldener Löwe und ein Einhorn in die Höhe, die Wappentiere Großbritanniens. Teenager schauen fasziniert nach oben, Kameras klicken. „Wie in Disneyland!“, ruft einer.

Dabei ist in Boston alles echt. In kaum einer anderen Stadt der USA finden Besucher so viele historische Orte so eng beieinander wie in der Hauptstadt des US-Bundesstaats Massachusetts, wo ganze Teile der Altstadt zum National Historic Park erklärt wurden. Die rote Spur markiert Bostons Freedom Trail. Seit 1958 zieht sich der Freiheitspfad rund vier Kilometer durch die Stadt und verbindet die Orte, an denen die Bewohner der Stadt einst im 18. Jahrhundert für ein eigenständiges, freies Amerika kämpften.

Rund drei Millionen Besucher sind im vergangenen Jahr auf dem Freedom Trail gewandert, mehr als je zuvor – Tendenz weiter steigend. Aber es ist nicht nur die Historie, die Touristen anzieht. Vor wenigen Jahren wurde in Boston eines der größten innerstädtischen Bauprojekte der Welt abgeschlossen: The Big Dig, das große Graben, hat die schlimmsten Bausünden beseitigt und die Stadt neu erstrahlen lassen.

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Freedom Trail, Institute of Contemporary Art und John F. Kennedy Presidential Library and Museum

Freedom Trail

Eine rote Linie verbindet Bostons wichtigste historische Gebäude. Man kann den Freedom Trail entweder selbstständig oder im Rahmen einer Tour abgehen, weiterführende Infos bieten drei Visitor Centers. Am Trail liegt auch das Old State House, einst Sitz der britischen Kolonialregierung.

Info:
Freedom Trail: Freedom Trail Foundation, Tel. +1-617/357 83 00. www.thefreedomtrail.org

Institute of Contemporary Art

Der Seaport District gehört zu jenen Bezirken, die wieder neu aufgeblüht sind. Hier steht auch der spektakuläre Neubau von Bostons Museum für zeitgenössische Kunst, dem Institute of Contemporary Art.

Info:
Institute of Contemporary Art: 100 Northern Avenue, Tel. +1-617/ 478 31 00. Öffnungszeiten: Di+Mi 10-17, Do-Fr 10-21, Sa+So 10-17 Uhr. Eintritt: 15 US$ (ermäßigt 10-13 US$).
www.icaboston.org

John F. Kennedy Presidential Library and Museum

„JFK“ ist Bostons vielleicht berühmtester Sohn. Ein paar Kilometer südöstlich der Innenstadt liegt die von Stararchitekt Ieoh Ming Pei entworfene Gedenkstätte für den 35. Präsidenten der USA. In Ausstellungsräumen und Kinos werden hier die 60er Jahre lebendig.
Info:
John F. Kennedy Presidential Library and Museum: Columbia Point, Tel. +1-617/514 16 00. Öffnungszeiten: tgl. 9-17 Uhr. Eintritt: 12 US$ (ermäßigt 9-10 US$). www.jfklibrary.org

 
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Isabella Stewart Gardner Museum, The Liberty Hotel und Mandarin Oriental

Isabella Stewart Gardner Museum

Die Grande Dame der Bostoner Gesellschaft, Isabella Stewart Gardner, war auch eine bedeutende Mäzenin und Kunstsammlerin. Ihre Sammlung besteht aus 2500 afrikanischen, amerikanischen und europäischen Kunstwerken.
Info:
Isabella Stewart Gardner Museum: 280 The Fenway, Tel. +1-617/566 14 01. Öffnungszeiten: Mi-Mo 11-17, Do -21 Uhr. Eintritt: 15 US$ (ermäßigt 5-12 US$). www.gardnermuseum.org

The Liberty Hotel

Bostons ungewöhnlichstes Hotel ist in den Gemäuern des Charles-Street- Gefängnisses untergebracht. An den Wänden hängen Fotos ehemaliger Insassen, gefrühstückt wird im Zellentrakt.
Info:
The Liberty Hotel: 215 Charles Street, Tel. +1-617/ 224 40 00. www.libertyhotel.com

Mandarin Oriental

Nicht nur wegen der luxuriösen Einrichtung eines der vornehmsten Hotels in Boston: Das Restaurant Asana offeriert hier authentische Neu-England-Küche, die Desserts von Pâtissier Nelson Paz sind ein Traum. Sehr schönes Spa.
Info:
Mandarin Oriental: 776 Boylston Street, Tel. +1-617/535 88 88. www.mandarinoriental.com/boston

 

Fotos: LOOK-foto, mauritius images (2), Corbis (2), PR (2)

 
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