Lufthansa Highlights Turin

 

Lufthansa Reisebericht Highlights Turin

 

Alte Stadt, ewige Schönheit

Römisches Militärlager, erste Hauptstadt des vereinten Italiens, Zentrum der Automobilindustrie und der Designszene: In seiner mehr als 2000-jährigen Geschichte spielte Turin schon ganz verschiedene Rollen, ihre Spuren im Stadtbild haben sie alle hinterlassen. Wer nach ausgiebigem Sightseeing auch noch Lust auf eine Landpartie bekommt, kann im Umland die Region Piemont erkunden


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Mole Antonelliana:
Als höchstes begehbares Gebäude der Welt wurde dieses Wahrzeichen Turins 1888 fertiggestellt, innerhalb Italiens ist seine Höhe von 167,50 Metern noch immer unübertroffen. Eigentlich sollte Architekt Alessandro Antonelli hier eine Synagoge entstehen lassen. Sein Wunsch, ein wirklich einzigartiges Bauwerk zu erschaffen, war allerdings viel ausgeprägter als seine Rücksicht auf begrenzte Budgets: 1876 verabschiedete sich die auftraggebende jüdische Gemeinde aus dem Projekt, zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon das Zweieinhalbfache der ursprünglich veranschlagten Kosten bezahlt. Schließlich erklärte sich die Stadt bereit, das Gebäude weiter zu finanzieren. Heute ist es Heimat des Filmmuseums Museo Nazionale del Cinema. Ein gläserner Aufzug bringt Besucher außerdem zu einer Aussichtsplattform, bei klarem Wetter gewährt sie freie Sicht bis auf die Alpen.

Info:
Museo Nazionale del Cinema in der Mole Antonelliana: Via Montebello 20, Tel.: +39/011-813 85 60. Öffnungszeiten: Di-Fr, So 9-20, Sa 9-23 Uhr, Aufzug zur Aussichtsplattform jeweils ab 10 Uhr. Eintritt: Kombiticket 9 € (ermäßigt 4,50-7 €), Museum 7 € (ermäßigt 2-5 €), Aufzug 5 € (ermäßigt 3,50 €).
www.museonazionaledelcinema.org

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Lingotto:
Noch ein Bauwerk der Superlative: 1923 eröffnete der Autohersteller Fiat das Lingotto-Gebäude. Die Fabrik galt damals als weltweit wegweisend, auf ihrem Dach war sogar eine ein Kilometer lange Teststrecke angelegt worden. Fast sechs Jahrzehnte lang rollten die Neuwagen vom Band, rund 80 verschiedene Modelle entstanden hier, erst 1982 machte Fiat das Werk dann dicht. Schließlich wurde der italienische Architekt Renzo Piano beauftragt, den monumentalen Bau komplett umzugestalten. Seit 1989 dient das Lingotto-Gebäude als Kultur- und Messezentrum, es beherbergt unter anderem ein Fünf-Sterne-Hotel, eine Konzerthalle und eine Pinakothek.

Info:
Fünf-Sterne-Hotel NH Lingotto Tech: Via Nizza 230, Tel.: +39/011-664 20 00.
www.nh-hotels.com/nh/en/hotels/italy/turin/nh-lingotto-tech.html
. Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli: Via Nizza 230, Tel.: +39/011-006 27 13. Öffnungszeiten: Di-So 10-19 Uhr. Eintritt: 4 € (ermäßigt 2,50 €).
www.pinacoteca-agnelli.it

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Cattedrale di San Giovanni Battista:
Architektonisch kann der eher schmucklose Turiner Dom nicht wirklich mit den Gotteshäusern anderer italienischer Städte konkurrieren, für viele Gläubige hat er dennoch eine ganz besondere Bedeutung: In einer seiner Kapellen wird seit Ende des 17. Jahrhunderts das berühmte Turiner Grabtuch verwahrt. Ob es sich bei dem Artefakt tatsächlich um das echte Leichentuch des Jesus von Nazareth handelt, ist höchst umstritten. Selbst die Katholische Kirche sieht in dem Stoff offiziell keine Reliquie, sondern nur eine Ikone, also einen Kunstgegenstand. Trotzdem kamen Millionen von Christen, als das Grabtuch zuletzt 2010 öffentlich ausgestellt wurde, unter ihnen war auch Papst Benedikt XVI. Derzeit wird im Dom nur eine Fotografie in Originalgröße gezeigt, die nächste Ausstellung ist erst wieder für das Jahr 2025 geplant.

Info:
Turiner Dom: Via XX Settembre 87, Tel.: +39/011-436 15 40. Öffnungszeiten: Mo-So 8-12, 15.30-18 Uhr.

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Palazzo Reale/Palazzo Madama
Grafen, Herzöge, Könige: Fast ein Jahrtausend lang währte der Aufstieg des Hauses Savoyen, zeitweise stellte es sogar die italienischen Staatsoberhäupter. Vom 12. bis ins 19. Jahrhundert war Turin die Hauptstadt dieses Adelsgeschlechts – auf das einige der schönsten Bauten im Stadtgebiet zurückgehen. Als erstes ist da natürlich der Palazzo Reale zu nennen, hier lebte die königliche Familie seit 1645. Prunk und Pracht vergangener Zeiten lassen sich heute besichtigen, beeindruckend sind vor allem das Waffenarsenal und die Sammlung chinesischer sowie japanischer Vasen. Der Stadtpalast Palazzo Madama gehört mittlerweile sogar zum UNSECO-Weltkulturerbe, das hauptsächlich barocke Bauwerk integriert Reste römischer Festungsanlagen aus dem 1. Jahrhundert vor Christus.

Info:
Palazzo Reale: Piazzetta Reale 1, Tel.: +39/011-436 14 55. Öffnungszeiten: Di-So 8-18 Uhr. Eintritt: 6,50 €. Palazzo Madama: Piazza Castello, Tel.: +39/011-443 35 01. Öffnungszeiten: Di-Sa 10-18, So 10-20 Uhr. Eintritt: 7,50 € (ermäßigt 6 €).
www.palazzomadamatorino.it

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Museo Egizio:
Es zählt zu den bedeutendsten Häusern seiner Art: Auch das Ägyptische Museum geht auf die Savoyer zurück, mehrere Angehörige des Adelsgeschlechts sammelten kostbarste Stücke aus dem antiken Reich am Nil. Einen großen Teil der Sammlung kaufte König Karl Felix bereits im Jahr 1824, viele weitere Artefakte gruben Archäologen des Museums zwischen 1900 und 1935 selbst aus. Heute gehören der Institution mehr als 32 500 altägyptische Werke. Gezeigt werden rund 6500 Stücke, darunter eindrucksvolle Statuen, komplette Grabausstattungen und diverse Papyri. Weltberühmt ist vor allem der sogenannte Turiner Papyros, diese älteste Landkarte der Welt entstand um 1160 vor Christus.

Info:
Ägyptisches Museum: Via Accademia delle Scienze 6, Tel.: +39/011-561 77 76. Öffnungszeiten: Di-So 8.30-19.30 Uhr. Eintritt: 7,50 € (ermäßigt 3,50 €, Jugendliche bis 18 und Senioren ab 65 Jahren frei).
www.museoegizio.org

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Sacra di San Michele:
Auch wenn das eindrucksvolle Gemäuer im Roman nicht ausdrücklich genannt wird: Es gilt als gesichert, dass Autor und Philosoph Umberto Eco an die Sacra di San Michele dachte, während er den Schauplatz seines Weltbestsellers „Der Name der Rose“ beschrieb. 35 Kilometer westlich von Turin steht sie auf dem fast 1000 Meter hohen Monte Pirchiriano, mit ihren mächtigen Mauern sieht sie fast wie eine Festung aus. Tatsächlich soll sich hier einst ein römisches Fort befunden haben, die Abtei entstand dann im 10. Jahrhundert. Heute leben noch zwei Rosminianer-Mönche im Kloster, Pilger und andere Reisende können in einfachen Klosterzellen übernachten, außerdem ist das romanische Bauwerk Schauplatz für viele Kulturveranstaltungen.

Info:
Sacra di San Michele: Via alla Sacra 14, San Ambrogio, Tel.: +39/011-93 91 30. Öffnungszeiten: Di-Sa 9.30-12.30, 14.30-17 Uhr, So 9.30-12, 14.40-17 Uhr (von 16. Okt.-15. Mär.), Di-Sa 9.30-12.30, 14.30-18 Uhr, So 9.30-12, 14.40-18.30 (von 16. Mär.-15. Okt.), Mo 9.30-12.30, 14.30-18 Uhr (Jul.-Sep.). Eintritt: 5 € (ermäßigt 4 €).
www.sacradisanmichele.com

 

Fotos: LOOK-foto (2), Corbis, mauritius images (4)

 
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