Lufthansa Highlights Chicago

 

Lufthansa Reisebericht Highlights Chicago

 

Sweet home, Chicago

Wo Gangster Al Capone die Aussicht genoss, wo Geheimagenten gerne einkaufen, wie Gitarrist und Sänger Buddy Guy den Blues rettet - sechs Menschen aus Chicago erzählen über ihr Leben in einer der spannendsten US-Metropolen.


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Chicago: von Büros und Geheimagenten

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Diese Aussicht begeistert mich auch nach acht Jahren noch immer wieder neu“, sagt Angela Roman. Ihr Arbeitsplatz ist das Restaurant Signature Room im 95. Stock des Hancock Towers. „An klaren Tagen kann man 130 Kilometer weit sehen, und die Skyline verändert sich ständig. Neue Wolkenkratzer werden gebaut, Licht und Wetter sind nie gleich.“ Schwindelfrei, so sagt die Restaurant-Managerin, sei sie von Anfang an gewesen: „Nur an den Druckausgleich während der Fahrstuhlfahrt musste ich mich gewöhnen, wir befinden uns hier immerhin in 300 Metern Höhe.“

Info:
Restaurant Signature Room im Hancock Center, 875 N. Michigan Avenue, Tel. +1-312/787 95 96, www.signatureroom.com

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Als ich in den 50ern nach Chicago kam, gab es hier so viele Blues-Clubs, dass man sie nicht mal zählen konnte“, sagt Buddy Guy. Er ist ein Veteran jener Zeit, die Legenden wie Howlin’ Wolf, Muddy Waters oder ihn selbst hervor brachte. Heute betreibt Buddy Guy einen der letzten verbliebenen Clubs: „Ich habe meine ganzen Ersparnisse investiert, um den Blues zu retten“, sagt er. „Wo soll denn sonst der nächste Jimi Hendrix, Eric Clapton oder Stevie Ray Vaughan herkommen? Sie alle haben in kleinen Clubs wie diesem angefangen.“

Info:
Blues-Club Buddy Guy’s Legends: 700 S. Wabash, Tel. +1-312/427 11 90. www.buddyguy.com

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Der Laden, in dem Patrick Shaffner und Shirley Sung arbeiten, heißt zwar „Boring Store“ - ist jedoch alles andere als langweilig. Denn „in Wahrheit ist das ein Geschäft für Geheimagenten“, sagen die beiden augenzwinkernd. „Aber wenn wir uns auch so nennen würden, könnte hier kein echter Spion mehr einkaufen.“ Und wer betreibt mitten im Szene-Viertel Wicker Park einen Laden für Spionage-Bedarf? „Das ist geheim“, sagt Shaffner, verrät dann aber doch so viel: „Dahinter steckt eine gemeinnützige Organisation, die Kurse in kreativem Schreiben anbietet. Der Laden hilft, diesen Unterricht zu finanzieren.“

Info:
The Boring Store: 1331 N. Milwaukee Avenue, Tel. +1-773/772 81 08.
www.notasecretagentstore.com

 
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Tattoos, Architektur und Zeitgeschichte

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Ihr erstes Tattoo - eine Blume auf ihrem Fuß - ließ sich Marci Mundo stechen, sobald sie das legale Mindestalter von 18 Jahren erreicht hatte. Acht Jahre später arbeitet sie bereits als Geschäftsleiterin für Tatu Tattoo, der Laden zählt zu den ältesten Tätowierstuben Chicagos. „Ich komme aus einer sehr künstlerischen Familie“, sagt Marci. „Seit ich denken kann, interessiere ich mich für Kunst.“ Tattoos sind also eine eigene Kunstform? „Unbedingt! Hier im Laden zeichnen wir rund 90 Prozent aller Motive selbst, fast jedes Tattoo ist ein Unikat!“

Info:
Tatu Tattoo: 1754 W. North Avenue, Tel. +1-773/772 82 88.
www.tatutattoo.com

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Eigentlich wollte Helmut Jahn hier 1966 nur ein paar Semester studieren: „In der Architektur war alles auf Chicago fokussiert, Maßstäbe der Moderne wurden gesetzt.“ Doch nach dem Abschluss blieb der geborene Franke - und machte Karriere als weltbekannter Stararchitekt. Sein heutiger Firmensitz, ein 40 Stockwerke hoher, historischer Wolkenkratzer am Chicago River, zählte einst zu den höchsten Häusern der Welt. „Hier in der Kuppel befand sich die Stratosphere Lounge“, sagt Jahn. „eine Bar, die auch während der Prohibition noch Alkohol ausschenkte - und von Al Capone oft besucht wurde.“

Info:
Architekturbüro Murphy & Jahn: 35 E. Wacker Drive. www.murphyjahn.com

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Ein Ort mit Geschichte: In den 1920er Jahren eröffnete das Regal Theater als erste große Spielstätte für ein schwarzes Publikum, alle wichtigen dunkelhäutigen Entertainer jener Zeit traten hier auf. Auf das Regal folgte in den 80er Jahren das New Regal Theater, welches um die Jahrtausendwende jedoch schließen musste. Vor wenigen Jahren kauften dann neue Investoren das historische Gebäude. „Wir wollen dem Viertel das Regal zurückgeben“, sagt General Manager Rick McCoy. „Das ist nicht gerade eine wohlhabende Gegend, aber auch hier haben die Leute ein Recht auf gute Unterhaltung.“

Info:
Chicago Regal Theater: 1641 E. 79th Street,Tel. +1-773/768 99 00. www.chicagoregal.com

 


Fotos: Jupiterimages, Achim Multhaupt (6)

 
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