Lufthansa Highlights Washington

 

Lufthansa Reisebericht Highlights Washington

 

Auf den Fluren der Macht

D.C., wie die Amerikaner ihre Hauptstadt gerne nennen, glaubt doch jeder irgendwie zu kennen: Im Fernsehen dient die Kapitale allabendlich als Kulisse für die US-Korrespondenten der Hauptnachrichtensendungen oder die Helden der danach im Programm folgenden Polit- und Spionagethriller. Doch wie sieht es wirklich aus auf den Fluren der Macht? Wer sich selbst ein Bild machen will, darf dabei sogar hinter die Fassaden des Weißen Hauses schauen

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Blicke hinter die Kulissen der Mächtigen

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Weißes Haus:
Tausendmal gesehen: Als Wohn- und Amtssitz des US-Präsidenten ist das 1800 erstmals von John Adams bezogene Weiße Haus weltbekannt. Weit weniger bekannt ist dagegen die Tatsache, dass auch Besichtigungen des derzeitigen Heims von Familie Obama möglich sind. Wer eine Tour buchen will, sollte dies allerdings so früh wie möglich (jedoch nicht früher als sechs Monate vor dem gewünschten Termin) anmelden. US-Bürger lassen eine solche Anfrage über ihren Kongressabgeordneten, andere Staatsangehörige über ihre jeweiligen Botschaften in Washington laufen. Die gleiche Prozedur gilt übrigens ebenfalls für einen Besuch des Pentagons.

Info:
Weißes Haus: 1600 Pennsylvania Avenue, NW, Tel. +1-202/456 70 41 (Visitors Office). Kostenlose Besichtigungen nach Voranmeldung jeweils dienstags bis samstags vormittags. White House Visitor Center (auch ohne Anmeldung zu besichtigen): 1450 Pennsylvania Avenue, NW, +1-202/208 16 31. Öffnungszeiten tgl. (außer Thanksgiving, Weihnachten und 1. Januar) 7.30 bis 16 Uhr. Eintritt: frei.
www.whitehouse.gov/about/tours-and-events

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Embassy Series:
Grenzgänge: Wie wär’s mit einem Kurztrip nach Ägypten, nach China oder in die Türkei? Im Rahmen der Embassy Series laden die Botschaften dieser und vieler anderer Länder zu meist klassischen Konzerten ein, vermehrt treten jetzt aber auch eher folkloristische Musiker aus den jeweiligen Ländern auf. Ganz nebenbei lassen sich beim Konzertbesuch neugierige Blicke hinter die repräsentativen Fassaden der Botschaftsgebäude werfen.

Info:
Embassy Series: Tel. +1-202/625 23 61. Oft mehrere Konzerte pro Monat, Termine und Eintrittspreise siehe Website. www.embassyseries.com.

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International Spy Museum:
Top secret: Auch jede Menge ungebetene Gäste schleichen über die Flure der Macht. Angeblich ist Washington Heimat von „mehr als 10.000 Spionen“, so behauptet es jedenfalls das International Spy Museum. Das außergewöhnliche Museum informiert über die spektakulärsten Spionagefälle der Geschichte, erzählt von den Agenten des Kalten Krieges und des 21. Jahrhunderts, stellt dabei ihre Tricks und Technologien vor. Wer hier vorbeischaut, wird aber nicht nur mit Wissen versorgt - sondern vor allem bestens unterhalten. Statt auf geführte Touren werden Besucher auf geheime Missionen geschickt, für Kinder und Jugendliche sind spezielle Abenteuer konzipiert worden.

Info:
International Spy Museum: 800 F Street, N.W., +1/202-393-7798. Öffnungszeiten: tgl. (siehe Website). Eintritt: 18,- US$ (12-64 Jahre), für Kinder und Senioren ermäßigt. www.spymuseum.org

 
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Wo sich Fiktion & Realität überschneiden

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Washington Monument:
Symbol der Macht: 1884 fertiggestellt löste der 169,3 Meter große Obelisk damals den Kölner Dom als weltweit höchstes Bauwerk ab, schon fünf Jahre später wurde er allerdings seinerseits vom Pariser Eiffelturm übertroffen. Bis heute streckt sich kein anderes Gebäude höher in den Himmel über Washington, die direkt unterhalb der Spitze befindliche Besucherebene bietet also beeindruckende Blicke über die gesamte Stadt. Auch in vielen popkulturellen Werken spielt die steinerne Nadel mit ihrer Spitze aus Aluminium eine besondere Rolle - beispielsweise als bevorzugtes Ziel für Angriffe Außerirdischer in dem Film „Mars Attacks!“.

Info:
Washington Monument: National Mall. Öffnungszeiten: zurzeit leider geschlossen. www.nps.gov/wamo

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House of the Temple:
Geheime Strippenzieher: Nicht erst seit Dan Browns („Illuminati“, „Sakrileg“) neuem Bestseller „Das verlorene Symbol“ wird eifrig über den Einfluss der Freimaurer in Washington diskutiert. Fakt ist, dass einige der US-Gründerväter (beispielsweise George Washington höchstpersönlich) Mitglieder des Geheimbunds waren - und es sich bei der von Brown ersonnenen Geschichte um reine Fiktion handelt. Den durch das Buch berühmt gewordenen, hauptstädtischen Freimaurer-Tempel gibt es dagegen tatsächlich, das Gebäude darf ganz offiziell besichtigt werden.

Info:
House of the Temple: 1733, 16th Street, NW, Tel. +1-202/232 35 79. Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16 Uhr (März-August), Mo-Do 10-16 Uhr (September-Februar). Eintritt: 7,33 US$, Studenten und Senioren 3,33 US$. www.scottishrite.org

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Library of Congress:
Wo Wissen Macht ist: Nirgendwo sonst werden so viele Bücher und andere Druckerzeugnisse (mehr als 32 Millionen!) an einem Ort archiviert wie in der Washingtoner Library of Congress, zahlreiche äußerst seltene und historisch bedeutsame Bände lassen sich hier einsehen. Gleichzeitig veranstaltet die Library of Congress regelmäßig Ausstellungen, Konzerte, Lesungen sowie andere kulturelle Veranstaltungen. Wer sich vor allem für das Thomas Jefferson Building interessiert, kann dieses beeindruckende Bauwerk mit seiner riesigen Halle, dem Hauptlesesaal und den großen Wandgemälden auch im Rahmen geführter Touren erkunden.

Info:
Library of Congress: 1st Street, SE, Tel. +1-202/707 80 00. Öffnungszeiten: Thomas Jefferson Building Mo-Sa 8.30-16.30 (andere Gebäude, Lesesaal und Kulturveranstaltungen abweichend). Eintritt: frei. www.loc.gov

 

Fotos: Corbis (4), Look-Foto, getty-images

 
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