Lufthansa Highlights Marseille

 

Lufthansa Highlights Reisebericht Marseille

 

Die alte Stadt und das Meer

Es gibt wohl kaum eine andere europäische Großstadt, deren Schicksal so eng mit der See verbunden ist: Vor rund 2600 Jahren von Seefahrern gegründet stellt Marseille heute das maritime Bindeglied zwischen Europa und Afrika dar, verfügt außerdem über einen der größten Häfen des Mittelmeers - und erfindet seine Wasserseite fürs 21. Jahrhundert jetzt ganz neu.


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Vieux Port und Euroméditeranée: Antike trifft auf modernes Design

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Euroméditerranée:
Was für Hamburg die HafenCity ist für Marseille die Euroméditerranée: Direkt am Wasser und somit in bester Lage bauen teilweise weltberühmte Stararchitekten ein brandneues Stadtviertel. Durch die Verlagerung des Industriehafens und den Untergang traditioneller Industrien waren mehrere hundert Hektar Land frei geworden, bereits 1998 hatten die Bauarbeiten begonnen. Inzwischen wurden weite Teile des Projekts fertiggestellt.

Info:
www.euromediterranee.fr

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Vieux Port:
Im Vieux Port, dem Alten Hafen, zeigt sich Marseille von seiner pittoresken Seite: Morgens ist er Schauplatz der berühmten Fischauktionen, später laden hier zahlreiche Cafés und Restaurants zu kürzeren oder auch längeren Pausen ein. Fast zweieinhalb Jahrtausende, also etwa bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, diente die kleine Bucht des Vieux Port als Haupthafen der Stadt. Erst für die modernen, immer größer werdenden Dampfschiffe musste weiter nördlich ein neuer Hafen gebaut werden

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Notre Dame de la Garde:
Südlich des Alten Hafens steht die Kirche Notre Dame de la Garde. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie auf einem 147 Meter hohen Kalksteinfelsen erbaut, die Spitze der auf ihrem Turm thronenden Marienfigur erhebt sich fast 200 Meter über das Meer – und ist dadurch schon aus weiter Ferne sichtbar. Unter dem Dach der Kirche hängen zahlreiche Schiffsmodelle: Es handelt sich um Dankesgaben von Seeleuten, für die Notre Dame de la Garde seit jeher eine besondere Bedeutung hat.

Info:
www.notredamedelagarde.com

 
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Gefängnisinsel, Fischsuppe und Felsenküste

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Chateau d'If:
Der berühmteste Insasse des Gefängnisses Château d’If ist niemals hier gewesen – und hat in Wirklichkeit noch nicht einmal gelebt: 14 Jahre verbringt der selbst erklärte „Graf von Monte Christo“ aus dem gleichnamigen Abenteuerroman von Alexandre Dumas unschuldig in den Kerkern dieser ehemaligen Festung. Abbé Faria, im Roman Freund und Mithäftling des fiktiven Helden, war dagegen tatsächlich auf der Gefängnisinsel Île d’If inhaftiert. Heute gelten die Insel sowie das Château d’If als Touristenattraktionen, die Überfahrt ab Marseille dauert nur wenige Minuten.

Info:
http://if.monuments-nationaux.fr/en

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Bouillabaisse:
Diese Fischsuppe hat Karriere gemacht: Aus der Arme-Leute-Speise Bouillabaisse ist eine echte Spezialität geworden, die mittlerweile weltweit auf den Speisekarten besserer Fischrestaurants steht. Am besten schmeckt sie natürlich immer noch in ihrer Heimat – Marseille. Nur verdient leider längst nicht alles, was hier als Bouillabaisse verkauft wird, tatsächlich diesen Namen. Eine echte Bouillabaisse besteht aus mindestens vier verschiedenen Sorten Fisch, welche separat zur Suppe serviert und stets vor den Augen der Gäste filetiert werden müssen.

Info:
Bekannte Bouillabaisse-Restaurants sind zum Beispiel: Le Miramar, 12 quai du Port, Tel: +33-491/91 10 40, www.bouillabaisse.com und Chez Fonfon, 140 Vallon des Auffes, Tel: +33-491/52 14 38,
www.chez-fonfon.com

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Massif des Calanques:
Wer der großen Mittelmeermetropole – zumindest vorläufig – entkommen will, unternimmt einen Abstecher an die südöstlich von Marseille gelegene Felsküste. Sie wird immer wieder von steilen, fjordartigen Tälern zerklüftet, teilweise stehen diese sogenannten Calanques auch unter Wasser. Die Kalksteinfelsen selbst sind Heimat zahlreicher seltener Pflanzen sowie vieler beeindruckender Vogelarten, beispielsweise leben hier Adler, Falken und Uhus. Im Hochsommer werden weite Teile des Gebiets wegen erhöhter Brandgefahr gesperrt, der Küstenwanderweg bleibt aber ganzjährig geöffnet

 


Fotos: Masterfile, C. Moirenc, Corbis (3), mauritius images, getty images

 
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