Lufthansa Highlights Bukarest

 

Lufthansa Reisebericht Highlights Bukarest

 

Bukarest: eine Stadt putzt sich heraus

Licht und Schatten liegen in Bukarest nah beieinander: Einst machte die Stadt mit ihrer Schönheit sogar Paris Konkurrenz. Pompöse Stadtpaläste, prächtige Wohnhäuser und üppige Theaterbauten schmückten die Kapitale Rumäniens, die Oberschicht sprach Französisch, breite Straßen wurden Boulevards genannt. Dann hinterließen 50 Jahre Kommunismus ihre Spuren im Stadtbild. Doch jetzt entfaltet die Zwei-Millionen-Metropole wieder neues Flair

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Architekturen der Superlative

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Parlamentspalast:
Es bietet 5100 Räume und ist Europas größtes Gebäude: Für das gigantische, ehemalige „Haus des Volkes“ ließ Diktator Nicolae Ceaușescu sogar Teile von Bukarests historischer Altstadt abreißen. Während der fünfjährigen Bauphase (1984-1989) waren 700 Architekten und 20.000 Arbeiter an dem Projekt beschäftigt. Da die „Casa Poporului“ unter anderem als luxuriöser Wohnsitz für den Diktator dienen sollte, wurde nach dessen Absetzung und Hinrichtung sogar ihr Abriss diskutiert. Heute wird sie unter anderem als Parlamentssitz genutzt und heißt folgerichtig „Parlamentspalast“.

Info:
Parlamentspalast: Strada Izvor 2-4, www.cdep.ro (Website des rumänischen Parlaments, Englisch und Rumänisch)

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Piața Unirii:
Die Piața Unirii (Vereinigungsplatz) gehört zu den größten Plätzen Bukarests, als Schnittstelle mehrerer U- und Straßenbahnen sowie Buslinien stellt sie auch einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar. Besonders beeindruckend ist das große, prächtige Wasserspiel in der Mitte des Platzes. Von hier aus sind es nur noch wenige Schritte zu zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und ins historische Handelsviertel Lipscani.

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Athenäum:
Trotz Krieg und Kommunismus - einige Schönheiten aus der Glanzzeit von Bukarest sind bis heute erhalten geblieben. So das Athenäum, in dem einst
weltbekannte Dirigenten und Solisten wie George Enescu, Maurice Ravel und Yehudi Menuhin auftraten. 1888 wurde der prächtige Bau mit den Marmorsäulen und der Kuppeldecke eingeweiht. Heute erleben bis zu 800 Zuschauer hier Konzerte der Philharmonie George Enescu sowie internationale Gastspiele, unterhalb der Kuppel lässt sich außerdem ein 75 Meter langes Freskogemälde mit Szenen aus der Geschichte Rumäniens bewundern.

Info:
Athenäum: Strada Benjamin Franklin 1-3,
Tel. +40-21/315 25 67, www.fge.org.ro

 
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Kunst & Cafés: Das moderne Bukarest

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Nationales Kunstmuseum:
Gegenüber, im ehemaligen Königspalast, zeigt das Nationale Kunstmuseum vor allem Werke rumänischer Künstler aus dem Mittelalter sowie der Moderne. Auch zahlreiche Arbeiten weltbekannter internationaler Künstler - neben vielen anderen El Greco, Monet, Rembrandt und Rubens - sind hier zu sehen, dieser Teil der Sammlung stammt weitgehend aus dem Besitz der rumänischen Königsfamilie.

Info:
Nationales Kunstmuseum: Calea Victoriei 49-53, Tel. +40-21/313 30 30. Öffnungszeiten: Mi-So 11-19 Uhr (Mai-September), Mi-So 10-18 Uhr (Oktober-April). Eintritt: bis zu 3,50 € (für Studenten und Senioren sind die Eintrittspreise um 50% ermäßigt). www.mnar.arts.ro

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Lipscani
Jetzt blüht sie wieder auf, die rumänische Hauptstadt: In Lipscani, dem historischen Handelsviertel, werden nach und nach ganze Straßenzüge renoviert. Das kommunistische Regime wollte den gesamten Stadtteil ursprünglich abreißen, hat ihn dann aber einfach dem Verfall überlassen. Mittlerweile sind viele seiner romantischen Gassen ausschließlich Fußgängern vorbehalten, mit ihrem oft geheimnisvollen Flair lädt die Gegend also zu spannenden Streifzügen ein. Ein Highlight ist hier unter anderem die ehemalige Herberge Hanul cu Tei, in diesem pittoresken Gemäuer haben sich hippe Cafés und Kunstgalerien angesiedelt.

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Pasajul Macca-Villacrosse:
Augenzwinkernd wird die Pasajul Macca-Villacrosse auch als erste Shopping-Mall Bukarests bezeichnet: Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der schmale Straßenzug im pittoresken Lipscani mit gelbem Glas überdacht, in den Erdgeschossen befanden sich damals vor allem Geschäfte. Auch die erste Börse von Bukarest hatte sich zwischenzeitlich hier angesiedelt, heute dient die Passage mit ihren zahlreichen Cafés unter anderem als Treffpunkt für junge, hippe Bukarester.

Info:
Pasajul Macca-Villacrosse: Calea Victoriei, auf der Höhe der Straße Pasaj Macca bzw. Pasaj Villacrosse.

 

Fotos: Corbis, Raach/Knoll/Hemispheres/laif (3), Heimann/Bilderberg (2)

 
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