Lufthansa Highlights Sofia

 

Lufthansa Reisebericht Highlights Sofia

 

Sofia - ein weißer Fleck wird farbig

Zugegeben, selbst für viele Reise-Profis ist Sofia noch immer gefühltes Niemandsland, kaum mehr als ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte. Doch die bulgarische Hauptstadt blüht jetzt zunehmend auf - und hatte schon immer zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten zu bieten: Vorschläge für Erkundungstouren durch eine der vielleicht ältesten Städte Europas


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Spuren osmanischer Herrschaft

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Rotunde des heiligen Georg:
Eine erste menschliche Siedlung befand sich möglicherweise bereits vor 8000 Jahren auf dem heutigen Stadtgebiet Sofias. Belegt ist jedenfalls, dass sich hier im 7. Jahrhundert vor Christus ein thrakischer Stamm niederließ. Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt stammt immerhin noch aus dem 4. Jahrhundert nach Christus: Die Rotunde des heiligen Georg wurde ursprünglich als römischer Thermalbau errichtet, später diente sie unter anderem als Moschee.

Info:
Kirche des hl. Georg: Nezavisimost-Platz, im Hinterhof des Sheraton-Hotels und des Amtssitz des bulgarischen Staatspräsidenten

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Banja-Baschi-Moschee:
Um 1576 unter osmanischer Herrschaft gebaut, gehört dieses Backsteingebäude mit dem weithin sichtbaren Minarett zu den ältesten Moscheen Europas. Neben der Moschee stand ursprünglich ein gleichnamiges türkisches Bad: Übersetzt bedeutet Banja Baschi so viel wie „viele Bäder“. Seit dem Ende des sozialistischen Regimes wird hier wieder gebetet und gepredigt, außerhalb der Gebetszeiten kann die Moschee auch von Nicht-Moslems besichtigt werden. Voraussetzung dafür ist allerdings angemessene Kleidung. Frauen werden dazu aufgefordert, ein Kopftuch zu tragen - welches sie bei Bedarf direkt am Eingang erhalten.

Info:
Banja-Baschi-Moschee: Knyaginya Maria Luiza Bulevard

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Borisgarten:
Mit einer Fläche von 445 Hektar ist der Borisgarten (bulgarisch: Borisowa gradina) sogar größer als der Englische Garten in München, er gehört zu den größten innerstädtischen Parks der Welt. Als er 1884 angelegt wurde, lebten nicht einmal 20.000 Menschen im gerade zur Kapitale des von den Osmanen befreiten Bulgariens erklärten Sofia. Damals entstand der Park also am Rand einer Kleinstadt, heute liegt er mitten im Herzen einer Millionenmetropole. Während der nördliche Teil des Borisgartens von führenden europäischen Landschaftsgärtnern gestaltet wurde, gleicht seine übrige Fläche eher einem Wald. Ein beliebtes Ausflugsziel innerhalb des Parks ist der mit kleinen Booten befahrbare Arianasee.

Info:
Borisgarten: Südöstlich des Stadtzentrums

 
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Die Hauptstadt des unabhängigen Bulgariens heute

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Alexander-Newski-Kathedrale:
Im neobyzantinischen Stil erbaut erinnert die beeindruckende Alexander-Newski-Kathedrale an die Istanbuler Hagia Sophia - und zählt wie diese zu den größten orthodoxen Gotteshäusern der Welt: Bis zu 5.000 Menschen finden in ihren insgesamt fünf Kirchenschiffen Platz. Der monumentale Sakralbau entstand ab 1904 zu Ehren von 200.000 russischen Soldaten, die 1877/78 im Russisch-Osmanischen Krieg gefallen waren. Erst durch ihr Opfer war Bulgarien nach fast 500-jähriger Fremdherrschaft wieder unabhängig geworden, heute gilt die Newski-Kathedrale als Wahrzeichen Sofias und ganz Bulgariens.

Info:
Alexander-Newski-Kathedrale: Alexander-Newski-Platz

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TZUM:
Im TZUM deckt Sofias Oberschicht ihren Bedarf an Luxusgütern aller Art. Das siebenstöckige „Zentralkaufhaus“ war 1955/56 ursprünglich als allgemeines Warenhaus erbaut worden, hier sollte sich die stets wachsende Bevölkerung der Hauptstadt versorgen. Nach dem Ende des bulgarischen Sozialismus wurde das zuvor staatliche TZUM privatisiert, modernisiert und zu einer Nobel-Mall mit zahlreichen Luxusboutiquen umgebaut.

Info:
ZUM: 2, Knyaginya-Marie-Luiza-Boulevard, Tel. (+359)/2-926 07 00. Öffnungszeiten: Mo-Sa 10-20, So 11-19 Uhr www.tzum.bg/en

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Witoscha-Gebirge:
Majestätisch erheben sich die Gipfel des Witoscha-Gebirges hinter Sofia und ergänzen die Stadtsilhouette so um ein dramatisches Panorama. Schon aufgrund seiner Nähe ist das Massiv bei den Hauptstädtern als Ausflugsziel beliebt: Vom höchsten Berg, dem 2290 Meter hohen Tscherni Wrach, ist das Stadtzentrum zu Fuß in rund sieben Stunden erreichbar. Je nach Jahreszeit bietet das Gebirge hervorragende Bedingungen zum Wandern, Klettern, Mountainbiking - oder auch für den Wintersport.

 

Fotos: getty images, Corbis (2), Coureau/Schwelle/laif (3), mauritius-images

 
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